Pfeil nach unten

Jugendgemeinderat

Im Dezember 2015 haben zwei Jugendliche aus Leinfelden-Echterdingen mit einer Unterschriftenaktion einen Antrag auf Einrichtung einer Jugendvertretung gestellt. Der Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss befürwortete den Antrag, im Juli 2016 hat ihn der Gemeinderat schließlich einstimmig beschlossen. Im November 2016 wurde der erste Jugendgemeinderat in LE dann mit einer konstituierenden Sitzung eingeführt, seit Januar 2021 ist der zweite Jugendgemeinderat im Amt.

Gruppenfoto des Jugendgemeinderats
13 der 16 gewählten Jugendgemeinderätinnen und -räte mit OB Roland Klenk am Wahlabend (5. Dezember 2020) im Walter-Schweizer-Kulturforum | Foto: Bergmann

Öffentliche Bekanntmachung der 3. Wahl des Jugendgemeinderats vom 12. bis 16.12.2022

  1. Wahlzeitraum: Vom 12. bis 16.12.2022 findet die dritte Wahl der Jugendgemeinderäte in Leinfelden-Echterdingen statt. Dabei sind 16 Jugendgemeinderäte für zwei Jahre zu wählen. Es findet eine Mehrheitswahl als Onlinewahl statt.
  2. Wahlberechtigung: Wahlberechtigt und wählbar sind alle Jugendlichen, die am ersten Wahltag, dem 12. Dezember 2022, zwischen 14 und 21 Jahre alt, seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Leinfelden-Echterdingen gemeldet und kein Mitglied des Gemeinderats Leinfelden-Echterdingen sind.
  3. Bewerbungen/Wahlvorschläge: Bewerbungen können frühestens am Tag nach dieser Bekanntmachung und spätestens am 23. Oktober 2022 bei der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats, Amt für Schulen, Jugend und Vereine, Neuer Markt 3, 70771 Leinfelden-Echterdingen, schriftlich eingereicht werden.
    Ein Wahlvorschlag muss enthalten: Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Unterschrift des Bewerbers sowie ein Lichtbild.

Leinfelden-Echterdingen, 12. September 2022

Roland Klenk
Oberbürgermeister

Wahl des zweiten Jugendgemeinderats Ende 2020

nVom 30. November bis 5. Dezember 2020 konnten rund 3.000 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren zum zweiten Mal ihre 16 Vertreter in der Politik wählen – den neuen Jugendgemeinderat. Er trat am 13. Januar 2021, in der konstituierenden Sitzung, sein Amt für die nächsten zwei Jahre an. Anders als im Jahr 2018 hatte sich die Stadt und der Gemeinderat in diesem von der Corona-Pandemie überschatteten Jahr entschieden, eine reine Online-Wahl durchzuführen.

Insgesamt haben sich 316 Jugendliche an der Wahl beteiligt, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 10,91 Prozent. Das ist zwar sehr viel geringer als bei einer Präsenzwahl, war aber durchaus zu erwarten und liegt auch im vergleichbaren Bereich mit Blick auf andere Städte.

20 Jugendliche ließen sich zur Wahl aufstellen – mit ganz unterschiedlichen Statements, was sie für die Jugend in Leinfelden-Echterdingen im Jugendgemeinderat angehen möchten. Sie wollen in die Politik eingebunden werden und stehen für ein jugend- und umweltfreundliches Leinfelden-Echterdingen, in dem sich Jugendliche wohlfühlen.

In den Jugendgemeinderat wurden gewählt:

  • Bianca Barth
  • Kolja Baudoux
  • Nikita Baudoux
  • Jana Behrens
  • Emilia Ciontoiu
  • Christian Diebold
  • Marco Diepold
  • Katharina Kastner
  • Moritz Kemmner
  • Julian Kabatnik
  • Phileas Meier
  • Sarah Miehle
  • Thorsten Richter
  • Luisa Schöffel
  • Florian Schweikart
  • Serin Sorour

Die Stadt bedankt sich bei den noch amtierenden Jugendgemeinderäten für Ihr Engagement in den letzten zwei Jahren und wünschen dem neu gewählten Jugendgemeinderat einen guten Start.

Wer ist der Jugendgemeinderat?

Am 5. Dezember 2020 wurde der zweite Jugendgemeinderat gewählt. Er besteht aus 16 Mitgliedern. Bei der ersten konstituierenden Sitzung am 13. Januar 2021 werden die Jugendgemeinderäte dann offiziell im Amt bestätigt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Wofür steht der Jugendgemeinderat?

Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen in LE. Er kann bei allen Themen mitwirken, die ihm wichtig sind. Aber auch Verbesserungsvorschläge und Kritik können in die Gemeindepolitik eingebracht werden.

Was genau macht der Jugendgemeinderat?

Das Gremium tagt vier Mal im Jahr in einer öffentlichen Sitzung. Seine Beschlüsse gelten als Anträge an den Gemeinderat, der darüber beraten muss. Neben den öffentlichen Sitzungen findet monatlich eine nichtöffentliche Sitzung statt, in der Projekte oder Aktionen besprochen und geplant werden.