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Neues Feuerwehrhaus Leinfelden: Planungen gehen weiter

Die Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Leinfelden schreiten voran. Der Gemeinderat hat dem weiteren Vorgehen einstimmig zugestimmt. Geplant ist ein funktionales und zukunftsfähiges Gebäude im Bereich zwischen Stuttgarter Straße und Max-Lang-Straße. Bei optimalem Projektverlauf könnte der Bau im Sommer 2029 beginnen.

Freifläche in Leinfelden, auf der das Feuerwehrgerätehaus entstehen soll
Hier soll das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen. | Foto: Bergmann

Das bestehende Feuerwehrhaus neben dem Rathaus stammt aus dem Jahr 1954 und wurde 1990 erweitert. Bereits seit mehreren Jahren besteht dort Handlungsbedarf. Insbesondere die Stellplatzsituation einschließlich der Alarmparkplätze entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Der im Juli 2025 vom Gemeinderat beschlossene fortgeschriebene Feuerwehrbedarfsplan bestätigt die Dringlichkeit. Bei der Bewertung der baulichen Funktionalität wurde für das Feuerwehrhaus Leinfelden ein besonders hoher Handlungsbedarf festgestellt. Dieser liegt laut Bedarfsplan noch über dem der Feuerwehrgerätehäuser in Musberg und Echterdingen. Auch dort sind mittel- bis langfristig Maßnahmen erforderlich.

Neubau zwischen Stuttgarter Straße und Max-Lang-Straße

Die grundsätzliche Entscheidung über den künftigen Standort traf der Gemeinderat bereits am 25. April 2023. Das neue Gerätehaus der Abteilung Leinfelden der Freiwilligen Feuerwehr soll zwischen Stuttgarter Straße und Max-Lang-Straße entstehen. Parallel dazu wurde das entsprechende Bebauungsplanverfahren auf den Weg gebracht.

Eine weitere Grundlage für die Planung bildet eine Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse dem Gemeinderat im April 2026 vorgestellt wurden. Untersucht wurde insbesondere, welche Flächen und Funktionen für ein zukunftsfähiges Feuerwehrhaus erforderlich sind und wie sich das Gebäude möglichst wirtschaftlich realisieren lässt.

Das gemeinsam mit der Feuerwehr entwickelte Raumprogramm wurde dafür nochmals kritisch überprüft und hinsichtlich der benötigten Flächen optimiert. Dabei konnten weitere Einsparpotenziale identifiziert werden. Das überarbeitete Raumprogramm bildet nun die Grundlage für das weitere Verfahren.

Kostenrahmen von rund 26,7 Millionen Euro

Der derzeitige Kostenrahmen für das Gesamtprojekt liegt bei rund 26,7 Millionen Euro. Davon entfallen nach aktueller Kalkulation etwa 26 Millionen Euro auf den Hochbau einschließlich der Planungsleistungen. Weitere rund 700.000 Euro sind für die Freianlagen wie Zufahrten und Stellplätze vorgesehen.

Bei den genannten Beträgen handelt es sich derzeit noch um eine Grobkostenschätzung. Abweichungen von plus oder minus 40 Prozent sind möglich. Mit zunehmendem Planungsfortschritt können die Kosten genauer bestimmt werden. Bis zu einem möglichen Baustart sind noch mehrere Planungsschritte notwendig. Nach einer rund zweieinhalbjährigen Planungsphase könnte der Neubau bei optimalem Projektverlauf im Sommer 2029 beginnen.

Mit dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats können die Vorbereitungen nun weitergeführt werden. Ziel ist ein Feuerwehrgerätehaus, das den Anforderungen der Einsatzkräfte langfristig gerecht wird und zugleich wirtschaftlich gebaut und betrieben werden kann.