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Gründungsfreundliche Kommune LE

Plakat mit der Aufschrift „Wir sind eine gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2024/25“ im Rahmen des Wettbewerbs „Start-up BW Local“
Foto: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

Rund 100 Gäste, eine frische Plakette und ein Standort, der Gründerinnen und Gründer ernst nimmt: Die dritte „Start-up-Night LE“ im „bertha’s place“ zeigte, was Leinfelden-Echterdingen in Sachen Gründung zu bieten hat.

Es ist ein Abend, der Menschen zusammenbringt, die sonst selten im selben Raum sitzen: Gründerinnen, Unternehmer, Forscher, Kommunalpolitiker. Am 21. Oktober 2026 lud die Stadt Leinfelden-Echterdingen zur dritten „Start-up-Night LE“ ins „bertha’s place“ im Echterdinger Norden. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung, um sich über die aktuelle Lage der lokalen und regionalen Gründerszene auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Netzwerken mit Substanz

Der Mix macht es: Wer gründet, braucht Ideen, Geld, Know-how und vor allem die richtigen Leute. Genau hier setzt das Format an. Statt Frontalprogramm steht der direkte Austausch im Mittelpunkt, ob zwischen Start-up und etabliertem Mittelständler, zwischen Hochschule und Gründerteam oder zwischen Jungunternehmern und Verwaltung. Dass die Veranstaltung nun schon zum dritten Mal stattfand, zeigt: Das Konzept trägt.

Eine Auszeichnung als Beweis

Für einen besonderen Moment sorgte Henning Schimpf, Referent Start-up BW beim Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg. Er überreichte Wirtschaftsförderin Angelika Goldak die neue Plakette für die „Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027“.
Neu ist die Ehre für die Stadt nicht: Bereits im November 2024 durfte sich Leinfelden-Echterdingen über die Auszeichnung freuen. Dass sie nun erneut verliehen wurde, wertet die Stadt als Bestätigung ihres Kurses – und als Beleg dafür, dass LE als Wirtschaftsstandort überzeugt.

Mehr als ein Etikett

Für Gründer ist das Siegel mehr als Dekoration. Es signalisiert: Hier gibt es Ansprechpartner, kurze Wege und eine Verwaltung, die Neugründungen unterstützt, statt sie auszubremsen. Die Start-up-Night liefert dazu die passende Bühne, auf der aus Kontakten Kooperationen werden können. Die Botschaft des Abends war klar: Leinfelden-Echterdingen versteht sich nicht nur als Standort für Bestehendes, sondern als Heimat für alles, was noch entstehen will.

Erfolgsbausteine der gründungsfreundlichen Kommune

  1. Innovations- und Gründungszentrum
  2. Veranstaltungsformate und -reihen
  3. Beratungsstruktur
  4. Innovationsteams aus Unternehmen
  5. Unternehmernetzwerk

Ziele

Diese Auszeichnung bestätigt das Engagement der Stadt für eine aktive Unterstützung von Start-ups und Gründern. Intention ist es, die Vernetzung der lokalen Gründungsakteure zu stärken und die Entwicklung und den Ausbau von Gründungs- und Nachfolgeunterstützung zu fördern. 

Die Stadt unterstützt Innovationen und Unternehmensgründungen aktiv, unter anderem durch die Planung und den baldigen Betrieb eines Gründungs- und Innovationszentrums (GIZ) in der Friedrich-List-Straße, das als zentrale Anlaufstelle für Gründer und als Ort für Vernetzung und Innovationen dienen soll.

Strategische Überlegungen

Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Zukunftsgestaltung des Wirtschaftsstandorts Leinfelden-Echterdingen, die auch die Revitalisierung von Gewerbegebieten und die Ansiedlung von Gewerbeflächen umfasst. Die gezielte Förderung einer lebendigen Gründerkultur soll neue Unternehmen hervorrufen und zugleich Arbeitsplätze und Innovationen beflügeln.