Wasserknappheit – auch bei uns ein Thema
Der Klimawandel fordert die Wasserversorger heraus. Mit dem globalen Temperaturanstieg sind heute regelrecht „Verschiebungen der Klimazonen“ auf der Erde zu beobachten, Wetterextreme wie Überflutungen, Stürme und Dürren treten häufiger auf und erscheinen zunehmend auch in Regionen, die zuvor nur selten oder gar nicht betroffen waren. Deshalb wird Wasserknappheit auch mehr und mehr ein Problem in Deutschland und konkret auch in unserer Region.
Das Trinkwasser in Leinfelden-Echterdingen kommt aus dem Bodensee über den Zweckverband Filderwasserversorgung zu uns. Von dort werden wir ständig und umgehend über Wassermengen und Wasserstände informiert. Aktuell erreicht uns die Information sehr niedriger Wasserpegel, die uns alle zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auffordert!
Für uns hat die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser oberste Priorität und wird immer Vorrang vor allen anderen Nutzungsarten von Wasser haben. Trotzdem sollte Jede und Jeder sehr sorgsam mit dieser kostbaren Ressource umgehen und wo immer möglich Wasser sparen.
Tipps zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser
Im Haushalt
- Duschen statt Baden: Eine Wanne verbraucht etwa 150 Liter. Für eine 5-Minuten-Dusche benötigt man mit einem Sparduschkopf nur rund 35 Liter. Sparfunktionen: Nutzen Sie wassersparende Duschköpfe, Durchflussbegrenzer an den Wasserhähnen und die Spartaste an der Toilettenspülung.
- Hahn abdrehen: Beim Zähneputzen oder Einseifen den Wasserhahn konsequent schließen.
- Maschinen voll machen: Die Spülmaschine oder Waschmaschine sollte immer voll beladen sein, um den Wasserverbrauch pro Teil zu minimieren.
- Kein Vorspülen: Bei modernen Geschirrspülern ist ein Vorspülen des Geschirrs unter fließendem Wasser nicht mehr notwendig.
Im Garten
- Gießen optimieren: Pflanzen nur morgens oder abends gießen, da das Wasser sonst zu schnell verdunstet.
- Regenwasser nutzen: Installieren Sie eine Regentonne, um Wasser für trockene Tage zu sammeln.
- Auf Pools verzichten: Die Befüllung von großen Planschbecken und Pools sowie das Rasensprengen sind in vielen Gemeinden während Dürreperioden sogar verboten.
Alle diese Maßnahmen helfen nicht nur Trinkwasser einzusparen, sondern sind auch ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!


