Pfeil nach unten

Gemeinderat gibt grünes Licht für Nachtragshaushalt 2026

Der Gemeinderat hat am 4. Februar den Doppelhaushalt für die Jahre 2025 und 2026 verabschiedet. Wie bereits beim ersten Doppelhaushalt 2023/2024 wird auch für das zweite Haushaltsjahr ein Nachtragshaushalt aufgestellt. Damit reagiert die Kommune auf veränderte Rahmenbedingungen und aktualisiert ihre Finanzplanung.

Eine Ansammlung von Euro-Münzen vor einem Hintergrund aus Euro-Banknoten.
Foto: magele-picture/Adobe Stock

Ordentliches Ergebnis leicht verbessert

Seit der Einbringung des Nachtragshaushalts für 2026 am 27. Januar 2026 haben sich mehrere Änderungen ergeben: Das ordentliche Ergebnis verbessert sich im Jahr 2026 durch geringfügige Anpassungen um weitere 123.500 Euro. Auch in den Finanzplanungsjahren 2027 bis 2029 wird jeweils eine Verbesserung von rund 230.000 Euro erwartet. Der geplante Fehlbetrag für 2026 liegt nun bei 13.669.800 Euro.

Mehrkosten bei Gebäudesanierung

Im Finanzhaushalt kommt es insbesondere bei der Sanierung der Wohngebäude „Im Wäldle 33 bis 37“ zu höheren Auszahlungen. Für die Jahre 2027 bis 2029 steigen die Mittel für Baumaßnahmen im Vergleich zur ursprünglichen Einbringung des Nachtragshaushalts um jeweils 600.000 Euro pro Jahr. Hintergrund ist, dass die Mittel für die Aufstockung in den bislang gemeldeten Zahlen noch nicht enthalten waren. Bei den veranschlagten Fördermitteln waren die erhöhten Gesamtkosten hingegen bereits berücksichtigt.

Um Aufträge für 2027 bereits im laufenden Jahr vergeben zu können, ist zudem eine um 600.000 Euro höhere Verpflichtungsermächtigung für 2026 vorgesehen.

Effekte auf Kreditplanung

Die höheren Investitionsausgaben wirken sich auch auf die Kreditplanung aus. In den Jahren 2028 und 2029 steigen die vorgesehenen Kreditaufnahmen jeweils um 600.000 Euro, da kein Zahlungsmittelüberschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit zur Eigenfinanzierung erwartet wird. Für 2027 hingegen rechnet die Stadt aufgrund geplanter Grundstücksverkäufe mit einem Finanzierungsmittelüberschuss aus Investitionstätigkeit, der die zusätzlichen Auszahlungen auffangen kann.

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dem Nachtragshaushalt für 2026 zugestimmt. Damit schafft die Stadt die finanziellen Voraussetzungen, um laufende Projekte fortzuführen und geplante Investitionen im laufenden Jahr sowie in den kommenden Jahren abzusichern.