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Auf in die Zukunft: LE setzt bei Start-up-Night auf Gründergeist

Wo könnte man besser über Mut und Innovation sprechen als an einem Ort, der nach Automobilpionierin Bertha Benz benannt ist? Am 21. Oktober trafen sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Echterdinger Norden im „berta’s place“ zur dritten „Start-up-Night LE“, um sich über die Gründerszene der Region auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Eine Rednerin mit Mikrofon steht vor einer Projektionsfläche mit dem Schriftzug ‚Happy Networking!‘ und spricht zum Publikum beim Unternehmerdialog der Wirtschaftsförderung Leinfelden-Echterdingen
Foto: Stadt LE

Neues Zentrum mit „doppeltem Innovationseffekt“

Im Mittelpunkt stand das geplante Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ). Wirtschaftsförderin Angelika Goldak (Foto) erklärte, warum es mehr sein soll als ein Ort für junge Firmen: Auch etablierte Unternehmen werden gezielt eingebunden. Die einen bringen frische Ideen und neue Innovationskultur mit, die anderen langjährige Markterfahrung. Der Technologietransfer läuft so in beide Richtungen.

Vier Etagen für Gründergeist

Wie das aussehen wird, zeigte Vermieter Carlheinz Weitmann (Weitmann und Konrad). Im Westen von Echterdingen entsteht auf vier Stockwerken und 880 Quadratmetern ein moderner Campus. Unten gibt es Coworking-Fläche und Treffpunkt, darüber Büros, Werkstätten und Labore. Das Haus soll Start-ups und Mittelstand bewusst zusammenbringen.

Gemeinsam stark am Standort

Daniel Ludin, Vorsitzender der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung LE, lobte die enge Zusammenarbeit von Stadt, Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsvereinigung und Bund der Selbständigen. Das stärke den Standort und schaffe Synergien. Für erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer sei Mentoring zudem eine sinnstiftende Aufgabe, und wer in Start-ups investiert, kann auf attraktive Renditen hoffen.

16 Partner im Netzwerk

Gründungsinteressierte trafen auf 16 Kooperationspartner: Landesinitiativen wie Start-up Stuttgart e.V., Startup BW, BWCON und WRS, dazu Hochschulen, Kammern und Finanzpartner wie LBBW, Kreissparkasse, Gründerbank und Bürgschaftsbank.

Auszeichnung obendrauf

Passend dazu überreichte Henning Schimpf vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg (Start-up BW) die Plakette „Gründungsfreundliche Kommune 2026/2027“ an Angelika Goldak. Leinfelden-Echterdingen darf sich damit offiziell als gründungsfreundlicher Standort bezeichnen.

  • TV-Tipp: Die Start-up-Night war auch Kulisse für einen SWR-Beitrag über „Gründergeist in Baden-Württemberg“, der am 29. Oktober lief. Er ist jetzt jederzeit in der ARD-Mediathek abrufbar.