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Zuschuss für Streuobstbäume: 20 Euro pro Baum

Auch 2026 wird die Pflanzung von Streuobstbäumen bezuschusst, wie schon seit vielen Jahren. Wer einen Apfel-, Birnen- oder Kirschbaum pflanzt, bekommt 20 Euro pro Hochstamm, dazu einen Drahtkorb gratis.

Nahaufnahme: grün-gelbe Äpfel an einem Apfelbaumzweig mit Blättern
Foto: Bergmann

Das wird gefördert

Pro Antragsteller übernimmt die Stadt bis zu drei Hochstämme mit jeweils 20 Euro. Förderfähig sind:

  • Apfelbäume
  • Birnenbäume
  • Zwetschgenbäume
  • Mirabellenbäume
  • Süßkirschbäume
  • Nussbäume

Die Spielregeln

Damit der Zuschuss fließt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Pflanzort angeben: Flurstück und Gewann müssen im Antrag genannt werden. Zusätzlich ist die Rechnung vorzulegen.
  • Sämlingsunterlage: Die Obstbäume müssen auf einer Sämlingsunterlage veredelt sein.
  • Nur Hochstämme: Gefördert werden ausschließlich Hochstämme.
  • Im Außenbereich: Gepflanzt wird in unbebauten Gebieten, nicht im Garten zwischen den Häusern.

Neu im Fokus: Schutz vor Wühlmäusen

Wer Obstbäume pflanzt, kennt das Problem: Das Wühlmausaufkommen hat filderweit stark zugenommen, und die kleinen Nager knabbern gern an den Wurzeln junger Bäume. Die Stadt legt deshalb zu jedem geförderten Baum gratis einen Drahtkorb aus verzinktem Maschendraht dazu. Er schützt die Wurzeln und gibt dem Jungbaum die Chance, sich in Ruhe zu entwickeln.

Pflege gehört dazu

Mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Die Stadt weist darauf hin, dass in den ersten Jahren ein regelmäßiger Erziehungsschnitt unverzichtbar ist. Und weil die Sommer zunehmend trockener werden, brauchen Jungbäume auch ausreichend Wasser, damit sie gut anwachsen.

So kommen Sie an den Antrag

Die Förderanträge gibt es auf drei Wegen: