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KAEPSELE Goldäcker (Echterdingen)

Das Entwicklungsgebiet Goldäcker im Stadtteil Echterdingen | Foto: Stadt

Größe Plangebiet

  • 19.586 m²

Bauland für

  • 180 Wohneinheiten, Geschosswohnungsbau, davon mindestens
  • 54 Wohneinheiten geförderter Wohnungsbau
  • 18 Wohneinheiten preisgünstiger Wohnungsbau – Mietwohnung
  • ca. 18 Wohneinheiten preisgünstiger Wohnungsbau – Eigentumswohnung
Siegerentwurf

Schwerpunkt

  • Freifinanzierter und geförderter Wohnungsbau verknüpft mit hohen ökologischen Baustandards
  • 3 bis 6 Geschosse entlang der östlichen Straßenseite werden aufgenommen und nach Westen in die Landschaft abterrassiert
  • Lockere Bebauung mit starker Durchgrünung
  • Quartier in Bau und Nutzung nach ca. 15 Jahren CO2-neutral
  • Vorhaben des IBA ’27-Netzes

Aktueller Stand

  • Grundstücke im Eigentum der Stadt. Das Gebiet wird derzeit planerisch entwickelt.
  • Vormerklisten für Kaufinteressenten werden nicht geführt.

Entwicklungszeitraum

  • Ca. 2021 bis 2027
Geltungsbereich Goldäcker

Konzeptvergabe KAEPSELE Goldäcker

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen plant die Veräußerung von Grundstücksflächen an Investoren, Bauträger, Genossenschaften oder Wohnungsbauunternehmen. Die Konzeptvergabe KAEPSELE beinhaltet die Planung und Realisierung der Quartiersentwicklung sowie die Herstellung der öffentlichen und privaten Erschließung auf drei Teilflächen der Goldäcker: KAEPSELE Nord (5.409 qm), KAEPSELE Mitte (5.980 qm) und KAEPSELE Süd (6.426 qm).

Zusammen mit der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA ’27) und dem Büro Werner Sobek aus Stuttgart hat die Stadt ein zukunftsorientiertes Programm entwickelt. Ziel ist es, die drei maßgeblichen Säulen einer nachhaltigen Stadtentwicklung gleichermaßen zu betrachten und Bestandteil der Konzepte werden zu lassen.

Das Quartier soll sozial gemischt, ökologisch zeichensetzend und dennoch wirtschaftlich tragfähig und damit auch langlebig sein. Es soll vielfältig, bunt und lebenswert werden und der Klimaschutz soll in der Architektur ablesbar sein. Hierfür werden innovative und vielfältige Konzepte für die drei Baufelder gesucht. Auf Grundlage eines festgeschriebenen Grundstückspreises sollen die drei Baufelder an diejenigen Bewerber/-innen veräußert werden, die das überzeugendste Konzept erstellen.

Im Prozess werden in unterschiedlichen Stufen nach optimalen Lösungsmöglichkeiten gesucht. Das Projekt KAEPSELE ist ein Experimentierfeld und in seinem Umsetzungsprozess flexibel. So sollen die richtigen Partner/-innen für den gemeinsamen Weg der Klimaneutralität im Bauen identifiziert und im gemeinsamen Diskurs zur baulichen Realisierung getragen werden. Es dient dazu, Konzepte zu realisieren und den eigenen, sozial-ökologischen Wohnungsbau zu beschleunigen.

Zeitplan

Das Verfahren ist als wettbewerblicher Dialog angelegt. Nach dem Teilnahmewettbewerb erfolgt die Phase 1: Konzeptionelle Qualifikation und Phase 2: Architektonische und freiraumplanerische Qualifikation. Der gesamte Prozess wird dabei durch ein Gremium aus Expert/-innen und Politiker/-innen der Stadt Leinfelden-Echterdingen begleitet, um eine ständige Qualitätskontrolle zu gewährleisten, die ausgegebenen Ziele zu fokussieren, mögliche Korrekturen vorzunehmen und letztlich auch die Konzepte (Phase 1) und Architekturen (Phase 2) auszuwählen.

Städtebaulicher Entwurf mit einzelnen Baufeldern

Die Phase 1 ist in der Zwischenzeit abgeschlossen. Das Gremium aus Expert/-innen und Politiker/- innen der Stadt Leinfelden-Echterdingen hat von allen fristgerecht eingereichten Bewerbungen drei Bauträger für die Entwicklung ausgewählt:

  • Baufeld Nord: Weisenburger Projekt GmbH mit Kaufmann GmbH
  • Baufeld Mitte: Gapp Objektbau
  • Baufeld Süd: Strenger GmbH

Ab Oktober 2022 findet der architektonische Wettbewerb statt. In einem konkurrierenden Verfahren treten jeweils drei Architekturbüros pro Baufeld an, die architektonisch beste Lösung für die vorgeschlagenen konzeptionellen Inhalte zu liefern. Im März 2023 wählt das Expertengremium den besten Entwurf pro Baufeld aus. Das wettbewerbliche Verfahren findet dann sein Ende. Im Anschluss wird das formelle Bauleitplanverfahren weitergeführt.

Förderung durch das Ministerium Ländlicher Raum Holzbau Offensive

„Holzbau als Bestandteil des kommunalen Klimaschutzes“

Das Projekt KAEPSELE wird durch die Holzbau-Offensive Baden-Württemberg des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit dem Förderprogramm „Holzbau als Bestandteil des kommunalen Klimaschutzes“ finanziell unterstützt. So hat die Stadt Leinfelden-Echterdingen in der Stufe 1 eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro erhalten und in Stufe 2 sogar mehr als 240.000 Euro.

Das Projekt KAEPSELE formuliert ein technologieoffenes Verfahren und sucht nach optimalen Lösungsmöglichkeiten. Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie unter folgendem Link: www.holzbauoffensivebw.de/de/frontend/product/detail?productId=22

Internationale Bauausstellung IBA ’27

Die Internationale Bauausstellung (kurz IBA) findet 2027 in der Region Stuttgart statt. Im Zentrum steht die Frage: Wie leben, wohnen, arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter? Dafür werden innovative und kreative Projekte gesucht und durch die IBA ’27 begleitet. Das Projekt KAEPSELE Goldäcker ist ein offizielles IBA ’27-Verfahren. 2027 werden die gebauten Ergebnisse einer interessierten Weltöffentlichkeit präsentiert.

Die neue Vorgehensweise bei der Auswahl der Architekten und Bauträger wurde zusammen mit der IBA ’27 erarbeitet. Im weiteren Prozess wird eine Qualifizierung als offizielles IBA ’27-Projekt angestrebt.

Kontakt

Frau
Sabine Lorenz
Stadtentwicklung, Flächennutzungsplanung, Bebauungspläne, Rahmenplanung, Planauskunft, Rathaus Echterdingen, Bernhäuser Straße 11 (Neubau)
1. OG Zi. N 112
Telefon 0711 1600-757
Fax 0711 1600-606