400 Freiwillige helfen bei der Stadtputzete – Dank vom OB Trauriger Rekord: 7,5 Kubikmeter Müll gesammelt
Es herrschte reges Treiben rund um die Sporthalle Goldäcker, als Oberbürgermeister Otto Ruppaner und Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell – der selbst aktiv mitsammelte – am Mittag das beeindruckende Ergebnis der Stadtputzete präsentierten.
Insgesamt 32 Gruppen, darunter 22 Jugendgruppen, Schulklassen, Kitas und Vereine, waren im Stadtgebiet unterwegs gewesen, um achtlos weggeworfenen Unrat zu beseitigen. Insgesamt 400 Freiwillige waren es, die einen ganzen Container bis zum oberen Rand gefüllt hatten.
„Es herrscht fast so etwas wie Volksfeststimmung“ (BM Kalbfell)
Der Bürgermeister freute sich angesichts der gut besetzten Biertischgarnituren vor der Halle. Zur Belohnung für die Mühen gab es für alle Beteiligten nicht nur den Dank von Ruppaner, sondern auch Fleischkäsebrötchen – klassisch und vegan –, serviert vom Vorstand des TV Echterdingen.
Mehr Müll als in vergangenen Jahren
Die Bilanz der Aktion ist beachtlich, aber auch ein wenig erschreckend: Der bereitgestellte 7,5-Kubikmeter-Container war am Ende bis oben hin gefüllt. Neben dem üblichen Kleinteil-Müll fischten die Freiwilligen auch Kurioses und Sperriges aus der Landschaft, darunter ein Fahrrad, einen Kühlschrank sowie große Mengen Metall und Glasflaschen.
„Es war gefühlt noch mehr Müll als sonst“, so das Resümee aus der Organisation. Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der Jugend. Der Jugendgemeinderat (JGR) unterstützte nicht nur bei der Logistik und Materialausgabe, sondern fungierte auch als Sponsor. Jede Jugendgruppe ab fünf Personen erhielt eine Anerkennung von 50 Euro für die Gruppenkasse.
Zusätzlich wurden die fleißigsten Sammler mit Urkunden ausgezeichnet. 1. Platz: Klasse 2a der Schönbuchschule; 2. Platz: Jugendfarm; 3. Platz: Klasse 5c (PMHG) sowie die Jugendgruppe „Greenies“. Ein solches Event funktioniert nur durch Teamarbeit. Während der ADFC mit neun Personen und Lastenfahrrädern den Abtransport des Mülls koordinierte, sorgten Mitarbeiter der Stadtverwaltung für den Ablauf im Hintergrund.
Ein besonderer Dank ging an Monika Knopf (ADFC) für die Koordination der Sammler.





