Neues Hallenbad in Leinfelden: 42-Millionen-Projekt erreicht nächsten Meilenstein
Beim Richtfest zeigt sich: Das neue Hallenbad in Leinfelden wächst sichtbar in die Höhe – und mit ihm die Vorfreude. Am Mittwoch, 6. Mai, wurde der Baufortschritt gefeiert, ein Meilenstein für eines der größten Projekte der Stadt.
42 Millionen Euro für die Zukunft
Rund 42 Millionen Euro investiert Leinfelden-Echterdingen in den Neubau – „der größte Einzelinvest in der jüngeren Geschichte unserer Stadt“, betonte Oberbürgermeister Otto Ruppaner. Gerade in Zeiten, in denen vielerorts Bäder schließen, sei das alles andere als selbstverständlich. „Dieses Projekt zeigt, welchen Stellenwert wir der öffentlichen Daseinsvorsorge und der Lebensqualität beimessen“, so Ruppaner. Sein Dank galt dem Gemeinderat und allen Beteiligten.
Für den Oberbürgermeister ist das Hallenbad weit mehr als nur ein Gebäude: ein Ort „der Gesundheit, der Bewegung und der Begegnung“.
Architektur wird sichtbar
Auch architektonisch nimmt das Projekt bereits Form an. „Jetzt kann man sich alles vorstellen“, sagte Architekt Christian Goldbach beim Blick auf die künftigen Becken, den Sprungturm und das markante Holzdach, das dem Bau schon jetzt eine besondere Atmosphäre verleiht.
Langer Weg bis zur Eröffnung
Hinter dem Neubau liegt ein langer Weg: Der Startschuss fiel im Juli 2021 mit der Entscheidung des Preisgerichts. Gleichzeitig begann das Ende des alten Gartenhallenbads, das im Dezember 2023 geschlossen und anschließend abgerissen wurde.
Der Zeitplan steht: Läuft alles nach Plan, soll das neue Hallenbad im Oktober 2027 fertig sein. Danach folgt der Probebetrieb – mit dem Ziel, dass die ersten Badegäste 2028 ins Wasser springen können.




