Start-up Night als Meilenstein: LE baut an der Wirtschaft von morgen
Mit mehr als 70 Teilnehmern ist die erste Start-up Night am 25. Februar im Waldgasthof Schmellbachtal erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zum geplanten Gründungs- und Innovationszentrum in Leinfelden-Echterdingen.
Klare Vision für eine gründungsfreundliche Kommune
Im Gespräch mit Moderator Florian Schweer machten Oberbürgermeister Otto Ruppaner und Wirtschaftsförderin Angelika Goldak deutlich, wohin die Reise gehen soll: Leinfelden-Echterdingen will sich als „gründungsfreundliche Kommune“ positionieren und den Unternehmensnachwuchs gezielt fördern.
„Wer in LE gründet, soll Rückenwind spüren“, betonte Ruppaner. Ziel sei es, Raum für kluge Köpfe und innovative Geschäftsmodelle zu schaffen – und damit die Arbeitsplätze von morgen vor Ort zu sichern.
Starkes Netzwerk und lokale Synergien
Ein entscheidender Standortvorteil ist nach Ansicht der Beteiligten der enge Schulterschluss mit der örtlichen Wirtschaft. Daniel Ludin, Vorsitzender der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung LE (IWV), hob die Bedeutung der Verzahnung zwischen etablierten Unternehmen und jungen Gründungsteams hervor. Nur durch diese Zusammenarbeit könne ein dynamischer Innovationsstandort entstehen, der langfristig wettbewerbsfähig bleibt.
Ein Ökosystem für Innovation
Wie dieses Zusammenspiel künftig konkret aussehen soll, skizzierte Angelika Goldak mit Blick auf das geplante Gründungs- und Innovationszentrum. Es sei weit mehr als ein reines Gebäudeprojekt: Geplant ist ein zentraler Ankerpunkt für ein regionales Innovations-„Ökosystem“, das Talente in der Region hält, vernetzt und fördert.
„Wir schaffen den Hub für die regionale Power“, so Goldak. Das Zentrum soll Austausch ermöglichen, Kooperationen erleichtern und neue Impulse für Wirtschaft und Wissenschaft setzen.
Inspiration durch die Praxis
Für praxisnahe Einblicke sorgten drei erfolgreiche Gründer: Dr. Thorsten Alxneit, Dr. Konstantin Schauwecker und Stephan Dengler stellten in kurzen Pitches ihre Unternehmensgeschichten vor und berichteten von Herausforderungen, Erfolgen und Learnings.
Die Resonanz im Saal war so groß, dass das anschließende Netzwerken klar im Mittelpunkt stand. Gründungsinteressierte, junge Unternehmerinnen und Unternehmer tauschten sich intensiv mit Vertreterinnen und Vertretern von Bestandsunternehmen, dem Gemeinderat, Hochschulen und weiteren institutionellen Partnern aus. Das ursprünglich geplante Eisstockschießen rückte angesichts der lebhaften Gespräche und neu geknüpften Kontakte in den Hintergrund.
Ausblick: Fortsetzung folgt
Die durchweg positive Resonanz bestätigt den eingeschlagenen Kurs der Stadt. Die Verwaltung plant bereits die nächste Ausgabe: Die zweite Start-up Night in Leinfelden-Echterdingen soll voraussichtlich im Juni 2026 stattfinden.



