Veranstaltungskalender

Freitag, 08.05.2026, 14:00-18:00 Uhr

Letzte Hilfe Kurs - Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Thema Prävention und Vorsorge "Wehret den Anfängen..."

Letzte Hilfe soll Angehörige von Sterbenden stärken

Kurzbeschreibung

Katrin Schlegel (Palliativfachkraft und Koordinatorin der Hospizgruppe LE) und Monika Plewa (Palliativfachkraft) vermitteln im Rahmen dieses 4stündigen Kurses das kleine 1x1 der Sterbebegleitung sowie das Umsorgen und Begleiten von schwerstkranken und sterbenden Menschen. (Anmeldung erforderlich unter Tel.: 0151-14869427, max. Teilnehmende: 20 Personen).


Veranstaltungsort

Treff Zehntscheuer

Treff Zehntscheuer
Maiergasse 8
70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon 0711 1600-662

Veranstalter

Pflegestützpunkt Leinfelden-Echterdingen

Pflegestützpunkt Leinfelden-Echterdingen
Neuer Markt 3
70771 Leinfelden-Echterdingen


Beschreibung

Kurse in „Letzter Hilfe“ bieten Angehörigen und Nahestehenden Basiswissen und Orientierung im Umsorgen schwerstkranker oder sterbender Menschen. Dem amb. Hospizdienst Leinfelden-Echterdingen ist es wichtig Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die meisten Menschen wünschen sich, zuhause zu sterben. Doch dies bedeute für die Angehörigen oft eine starke Belastung. Häufig herrsche große Unsicherheit. Die wenigsten haben Erfahrung im Umgang mit Sterbenden. Ihnen sollen die Kurse Mut machen und die Angst nehmen. Denn anders als Fachpersonal oder ambulante Hospizdienste, die nur punktuell in die Haushalte kommen, sind Angehörige immer gefordert. Die Unterstützung für sie kann dazu beitragen, den Gedanken an einen Suizid oder die Beihilfe dazu zurückzudrängen. Zusammen mit dem Amt für soziale Dienste und anderen Netzwerkpartnern möchten wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen Halt geben. Die vierstündigen Kurse wenden sich direkt an Angehörige, aber auch andere Nahestehende. Neben ganz praktischen Fragen gehe es unter anderem darum, über die eigene Endlichkeit nachzudenken und Sterben als Teil des Lebens zu erkennen. Gesprochen wird zudem darüber, wie vorgesorgt werden kann – etwa durch Vollmachten und Patientenverfügungen - und welche Entscheidungen am Ende des Lebens eventuell zu treffen sind. Vor allem aber steht der Umgang mit Sterbenden im Mittelpunkt. Etwa welche Symptome auftreten können und wie man diese lindern kann oder welche Rolle Essen und Trinken am Lebensende spielt. Die Teilnehmenden dürfen auch selbst ausprobieren, wie es ist, über längere Zeit mit offenem Mund zu atmen und dann erleben, wie wohltuend eine Befeuchtung der Lippen und des Mundraums ist. Schon mit kleinen Details kann man die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Und nicht zuletzt geht es ums Abschiednehmen. Was es im Todesfall zu beachten gilt, wird ebenso thematisiert, wie die persönliche Form des Verabschiedens. „Man kann nur einmal Abschied nehmen.“ Vermittelt werden soll dies mit Impulsen und im gemeinsamen Austausch. Alle Fragen werden ernst genommen. Die größte Angst haben Angehörige vor der Hilflosigkeit.        


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