Richtfest in den Schelmenäckern Viel Platz für Kinder und Jugendliche

In der vergangenen Woche wurde in den Schelmenäckern das Richtfest für die neue Kindertagesstätte und das benachbarte Jugendzentrum gefeiert. „Das war keine leichte Geburt“, sagte Dr. Carl-Gustav Kalbfell bei der kleinen Feier im Rohbau, zu der zahlreiche Gäste gekommen waren.

Eine Personengruppe beim Richtfest
Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell begrüßte die Gäste. | Foto: Bergmann

Die Pläne für ein neues Jugendhaus, so der Bürgermeister, würden auf die 1990er-Jahre zurückgehen. Zuerst war eine Sanierung angedacht, die dann wieder verworfen wurde. „2008 wurde ein Neubau wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise hintenangestellt“, fuhr er fort.

Außenansicht des Jugendhaus-Gebäudes
Außenansicht des entstehenden Jugendhauses | Foto: Bergmann

Jugendzentrum und Kindertagesstätte sind nun Nachbarn in zwei getrennten Gebäuden, die jedoch mit einem extensiv begrünten Dach verbunden sind, auf dem von den Stadtwerken eine Photovoltaik-Anlage installiert wird.

In der Kindertagesstätte werden in gut einem Jahr acht Gruppen ein neues Zuhause finden und damit die Kinderbetreuung schlagartig noch weiter verbessern. Betrieben wird die Kita von den Johannitern. Zusammen mit den Jugendlichen entstand die Planung für das neue Jugendzentrum.

Mehrere Männer auf dem Dach eines entstehenden Gebäudes
Richtspruch auf dem Dach des neu entstehenden Jugendhauses | Foto: Bergmann

Es vereint unter seinem Dach unter anderem einen Veranstaltungsraum, einen Cafébereich sowie Proberäume auf einer Fläche von rund 950 Quadratmetern. Im Untergeschoss der Kita richten die Stadtwerke LE ein Blockheizkraftwerk ein, das auch die umliegende Wohnbebauung versorgen wird. Großer Wert wurde auch auf die Gestaltung der Außenanlagen gelegt, wo für die Kinder ein Piratenschiff „anlegen“ wird und die Jugendlichen in ihrem Bereich skaten oder Kino und Konzerten lauschen können.

„Wir liegen im Kostenrahmen“, sagte Dr. Kalbfell. Rund 12,6 Millionen Euro werden die neuen Gebäude nach derzeitigem Stand kosten. Die Neubauten werden mit insgesamt 2,4 Millionen Euro gefördert.