Roland Klenk zu Besuch in der französischen Partnerstadt Manosque Plädoyer des OB: „Austausch wieder aufnehmen“

Die Pandemie verschont fast keinen unserer Lebensbereiche. Vielem, was uns wichtig und lieb geworden ist, setzt sie Grenzen. Zu den leidtragenden Bereichen gehören auch unsere Städtepartnerschaften, die wir seit Jahrzehnten pflegen.

Bürgermeister Camille Galtier und OB Roland Klenk begrüßen sich per Faust
Bürgermeister Camille Galtier und OB Roland Klenk beim Empfang im Rathaus von Manosque. | Fotos: Herve de Geeter und Laurent Gayte
Bürgermeister Camille Galtier und OB Roland Klenk  im Gespräch
Bürgermeister Camille Galtier und OB Roland Klenk im Gespräch

Die älteste ist diejenige mit Manosque in der Haute-Provence, Frankreich. Seit 48 Jahren wird sie von beiden Seiten mit Leben gefüllt und mit viel Herzblut gestaltet.

Mehrere Personen bei einem Firmenbesuch
Das Hochtechnologieunternehmen TechnicAviation stellt sich dem Gast vor.

Seit anderthalb Jahren ist notgedrungen ein Stillstand eingetreten. So ließ es sich OB Klenk, dem an diesen Partnerschaften sehr gelegen ist, nicht nehmen, im unmittelbaren Anschluss an seinen Urlaub nach Manosque zu reisen, um im Rahmen des Möglichen einen Impuls zu setzen und zu zeigen, dass Corona die Freundschaft nicht erlahmen lässt. Er wurde mit großer Freude und Aufmerksamkeit sowohl von dem seit 2020 im Amt befindlichen Bürgermeisterkollegen Camille Galtier und zahlreichen Mitgliedern des Manosquer Gemeinderates als auch von der Präsidentin Sabine Copeland und vielen Mitgliedern des Comité de Jumelage willkommen geheißen.

Zahlreiche Gespräche und Besichtigungen folgten. Zu den Stationen der Visite gehörten ein Hochtechnologieunternehmen, eine moderne Kinderkrippe, das erweiterte Jugendhaus, natürlich das Rathaus, das Haus des französischen Schriftstellers Jean Giono, in dem er lebte und fast alle seine Werke verfasste, und, das darf in Manosque nicht fehlen, ein großes Weingut.

Mehrere Personen im Besuch im Haus des 1970 verstorbenen Schriftstellers Jean Giono.
Besuch im Haus des 1970 verstorbenen Schriftstellers Jean Giono

„Dieser klare und spürbare Wille sowohl der Stadtverantwortlichen als auch des Partnerschaftskomitees, sobald als möglich die Austauschaktivitäten erneut aufzunehmen, hat mich sehr beeindruckt und gefreut“, lässt der OB vernehmen. „Manosque steht in den Startlöchern“, so sein Eindruck.

Die Ergebnisse und Eindrücke des Besuchs wird OB Klenk alsbald mit den Mitgliedern unseres Partnerschaftskomitees besprechen und auch den Fraktionen berichten.

Wer sich interessiert und bei der Neubelebung dieser schönen Partnerschaft mitmachen möchte – ob des Französischen kundig oder nicht – kann sich gerne bei OB Klenk melden. Alle sind willkommen!