Neubau nach langen Diskussionen auf der Zielgerade – Bezug im Herbst 2023 Spatenstich für Feuerwehr- und DRK-Gerätehaus in Stetten

Mit dem Spatenstich am Donnerstag vergangener Woche geht der Neubau des Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Stetten sowie für das Gerätehaus des DRK nach langer Planung und hitzigen Diskussionen auf die Zielgerade.

Spatenstich für Feuerwehr- und DRK-Gerätehaus in Stetten
Foto: Bergmann

„Es ist unsere entscheidende Aufgabe, das Ehrenamt mit geeigneter Infrastruktur zu unterstützen“, sagte Baubürgermeister Benjamin Dihm (Foto 3. v. links) bei einer kleinen Feier auf dem Gelände an der Ecke Jahnstraße/Gräbleswiesenweg.

Bei den Planungen für das neue Gebäude hätten nach seinen Worten nicht nur die Anforderungen der Feuerwehr und des DRK berücksichtigt werden müssen. „Auch städtebauliche Belange haben eine Rolle gespielt. Darauf ging Martin Ritz vom Architekturbüro Glück + Partner näher ein. Die Feuerwehrfahrzeuge rücken bei Einsätzen in Richtung Jahnstraße aus und kehren über den Gräbleswiesenweg wieder in ihre Durchfahrtsgarage mit vier Abstellplätzen sowie einer Erweiterungsmöglichkeit zurück. 

Das sei für den Lärmschutz der Anwohner wichtig wie auch der L-förmige Grundriss des Gebäudes, der Übungen im Hof ermöglicht und auch Platz für die Pkw der Feuerwehrleute bietet. Für die DRK-Fahrzeughalle mit drei Boxen verläuft die Zufahrt vom Gräbleswiesenweg aus. Im Obergeschoss entstehen Schulungs- und Gemeinschaftsräume. 

Mit einer sehr guten Wärmedämmung sowie der Holzhybridkonstruktion werden auch ökologische Aspekte beim Neubau berücksichtigt. Das Bebauungsplanverfahren war 2019 eingeleitet worden, 2021 hatte der Gemeinderat den Plan schließlich verabschiedet und das Projekt damit nach Worten von Dihm einen „wichtigen Meilenstein“ erreicht. 

Feuerwehr und DRK sollen im Herbst 2023 ihr neues Domizil beziehen können. 6,7 Millionen Euro sind für den Neubau veranschlagt. Dazu kommen noch die Kosten für eine Fotovoltaikanlage sowie die Gestaltung der Freiflächen.