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Wegen Corona: Buchempfehlungen statt Vorlesetag

Gemütlich in einem Sessel lümmeln oder auf dem Boden, dabei einer Geschichte zuhören und sich in ein Fantasieland wegträumen. So hat seit dem Jahr 2004 so mancher der bundesweiten Vorlesetage auch in LE ausgesehen. Oft waren es in den vergangenen Jahren der Oberbürgermeister oder Bürgermeister, die den Kinder auf diese Weise Bücher näherbrachten. Oder das Lesen ansich. In diesem Jahr ist alles ein wenig anders, musste der Vorlesetag auch in LE abgesagt werden.

Gleichwohl hatte sich das Team der Bücherei rund um Irene Wartner und Sieglinde Strauß in Echterdingen seine Gedanken gemacht, wie an diesem Tag das Buch in den Mittelpunkt gestellt werden konnte. Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell durfte zwar wegen der Corona-Pandemie nicht vorlesen. Trotzdem informierte er sich, welche Kinderbücher in diesem Jahr vom Büchereiteam besonders empfohlen werden und einen besonderen Platz im Ausstellungsständer bekommen oder auf einer Empfehlungsliste standen. „Lies mir was vor“ heißt der und ist eine Aufforderung an die größeren Geschwister oder Erwachsenen, eines der ausgewählten Bücher zu schnappen und den Kleinen näherzubringen. „Vorlesen ist wichtig“, so Dr. Kalbfell. Denn dadurch würden die Kinder schon in frühen Jahren eine Beziehung zu Büchern entwickeln. „Das ist wichtige Erziehungsarbeit“,
betonte er.