Pfeil nach unten

Waldenbuch/Steinenbronn: Entwicklung bringt mehr Verkehr zum Nachbarn

Leinfelden-Echterdingen hat „wesentliche Bedenken gegen die großzügige  Bauflächendarstellung“ im Flächennutzungsplan (FNP) der Gemeinden Steinenbronn und Waldenbuch, sprich: befürchtet durch das geplante Wohn- und Gewerbeflächenwachstum eine deutliche Verkehrszunahme. Einer entsprechenden Stellungnahme zur FNP-Fortschreibung 2030 hat der Technische Ausschuss einhellig zugestimmt.

Eine Aufsiedlung in Waldenbuch und Steinenbronn werde das Verkehrsnetz in LE deutlich belasten, heißt es darin. Die Bedarfsberechnung folge nicht den im Regionalplan festgelegten Kriterien („Entwicklung entlang der Schiene“). In dem Zusammenhang wird auf die Bedeutung einer entlastenden Nord-Süd-Straße hingewiesen.

Es geht um 13,6 ha Wohnbauflächen und 15,3 ha Gewerbeflächen (einschließlich
des Sondergebiets „Ritter“ mit 4,6 ha). In Leinfelden-Echterdingen vermisst man eine konkrete Untersuchung der verkehrlichen Folgen und auch der infrastrukturellen Auswirkungen z. B. auf die weiterführenden Schulen in LE (die schon bisher von Schülern der beiden Nachbargemeinden besucht werden).