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Vortrag: Adolf Kabatek, EHAPA und die Comics

Adolf Kabatek (1931-1997) war der Mann der ersten Stunde des 1951 in Stuttgart gegründeten Ehapa-Verlags. Gemeinsam mit der Übersetzerin Dr. Erika Fuchs war er für die Herausgabe der „Micky Maus“ verantwortlich, die zuerst monatlich, ab 1956 alle zwei Wochen und ab 1957 wöchentlich erschien. Daneben war er für weitere Comicserien wie z.B. „Superman“ oder „Hägar“ verantwortlich.

Durch seine Freundschaft mit René Goscinny und Albert Uderzo kamen seit 1968 „Asterix“ und ab 1977 „Lucky Luke“ über den Ehapa-Verlag auf den deutschen Markt. 1972 wurde Kabatek Geschäftsführer des Ehapa-Verlags und war seit 1974 ausschließlich als Herausgeber tätig. Ab 1983 betätigte er sich zusätzlich als Comic-Autor und gab bis 1988 die selbst verfasste Serie „Onkel Dagoberts Schatztruhe“ in sechs Bänden heraus. Auch nach seinem Ausscheiden als Geschäftsführer im Jahr 1988 stand er dem Verlag weiterhin als freier Mitarbeiter zur Verfügung.

Für einen Vortrag kommt Professor Dr. Johannes Kabatek nach Echterdingen. Er ist Professor für Romanische Philologie mit ander Universität Zürich und  Sohn von Adolf Kabatek, ist daher mit der Geschichte seines Vaters und des Ehapa-Verlags bestens vertraut. Zugleich gibt er in seinem Vortrag Einblicke in die Entwicklung der deutschen Comics im Nachkriegsdeutschland.

  • Im Rahmen der Sonderausstellung „Entenhausen war in Stetten – 70 Jahre Ehapa-Verlag Deutschland“ (noch bis 19. Dezember im Stadtmuseum) gibt es den Vortrag „Adolf Kabatek, EHAPA und die Comics in Deutschland“. Interessenten für diesen Vortrag am Freitag, 10. Dezember, um 18 Uhr in der Zehntscheuer Echterdingen müssen sich beim Stadtarchiv LE (Tel. 997 54 08) anmelden. Bei der Veranstaltung gelten 2G+-Regel und Maskenpflicht.