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Kommunale Wärmeplanung der Stadt LE

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen hat diesen Herbst mit der Kommunalen Wärmeplanung begonnen. Durch das Klimaschutzgesetz (§ 7d) wurden die großen Kreisstädte und Stadtkreise zur Erstellung eines Kommunalen Wärmeplans verpflichtet. 

Grafik mit Häusern und Bauplänen
Foto: Eisenhans - stock.adobe.com

Es handelt sich hierbei um ein Instrument, welches dazu dienen soll, eine Strategie zum langfristigen Umbau der Wärmeversorgung mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2040 zu entwickeln.

Hierfür sind zwei Potenzialbereiche relevant:

  • Ermittlung der Einsparpotenziale durch energetische Sanierungen
  • Untersuchung kommunaler Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien

Zu den erneuerbaren Energien zählen:

  • Abwasserwärme
  • Biogas/Biomasse
  • Geothermie: Oberflächennahe Geothermie und Tiefengeothermie
  • Grundwasser Solarthermie: Dach-und Freiflächen
  • Abwärme: Abwärme-Quellen im kommunalen Gebiet (bspw. aus Industriebetrieben)
  • Kraft-Wärme-Kopplung

Umfang, Inhalt und mit der Kommunalen Wärmeplanung verbundene Befugnisse werden im Klimaschutzgesetz für alle Kommunen geregelt – unabhängig von Einwohnerzahl und Status. Um eine qualitativ hochwertige und aussagekräftige Kommunale Wärmeplanung erarbeiten zu können, wurden die Kommunen durch das Klimaschutzgesetz zur Erhebung und Verarbeitung der erforderlichen Daten ermächtigt. 

Diese stammen insbesondere von den lokalen Energieunternehmen und Bezirksschornsteinfegern. Die Stadt selbst trägt ebenfalls mit einer Reihe von Daten zur Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung bei. Nachfolgend ein Überblick über die einbezogenen Daten:

Grafik: EGS-Plan

Bis zum Frühjahr 2023 möchte Leinfelden-Echterdingen die Kommunale Planung abgeschlossen haben. Erstellt wird diese durch das Ingenieurbüro EGS-Plan mit Sitz in Stuttgart.