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Erfolgreiches Projekt feiert Jubiläum: Zehn Jahre Aktion Wunschsterne Blick in dankbare und glückliche Gesichter an Weihnachten

Ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist für jedes Kind ein Grund zur Freude. Doch nicht immer reicht das Geld aus, um Wünsche zu erfüllen – traurige Gesichter sind die Folge. Und genau das will die „Aktion Wunschsterne für Kinder“ verhindern, die ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Weihnachtsbaum mit Sternen
Foto: Bergmann

Im Jahr 2010 initiierte die Bürgerstiftung LE diese Aktion. Sie wollte damals zusammen mit dem Amt für soziale Dienste und der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Kindern unserer Stadt, die in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen leben, an Weihnachten eine Freude bereiten. Berücksichtigt werden natürlich auch Kinder aus geflüchteten Familien oder solche mit Migrationshintergrund.

„Die Aktion soll auch zeigen, dass die Bevölkerung in unserer Stadt diese Familien in ihre Gemeinschaft einschließt und so einen Beitrag zur Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft leistet“, sagt Edelbert Vees. Bereits beim ersten Mal wurde die Idee von zahlreichen Bürgern und Bürgerinnen begeistert aufgegriffen, erinnert sich der Vorsitzende des Stiftungsvorstands der Bürgerstiftung. Die Aktion wurde deshalb jährlich wiederholt, mittlerweile werden jedes Mal 300 bis 400 Kinderwünsche erfüllt. Wie schon in den Vorjahren haben wieder viele Kooperationspartner ihre Vorschläge beim Amt für soziale Dienste abgegeben“, sagt Amtsleiter Peter Löwy.

Diese Kinder im Alter zwischen einem und 14 Jahren erhalten nun die vom Bastelkreis der Zehntscheuer angefertigten Sterne und können darauf einen Wunsch im Wert von bis zu 40 Euro notieren. Diese Sterne zieren vom 20. November bis zum 11. Dezember die in den KSK-Filialen (Echterdingen, Leinfelden, Musberg und Stetten) aufgestellten Weihnachtsbäume. Wer einem Kind einen Wunsch erfüllen möchte, pflückt einen oder mehrere Sterne vom Baum und kauft das entsprechende Geschenk. „Wichtig ist, dass der nummerierte Stern darauf geklebt wird, damit wir es zuordnen können“, sagt Löwy.

So vorbereitet können die weihnachtlichen Gaben beim Amt für soziale Dienste am Neuen Markt in Leinfelden oder in den KSK-Filialen abgegeben werden. Vom 21. bis 23. Dezember dürfen die Geschenke dann im Treff Impuls abgeholt werden – sowohl Anonymität als auch in diesem Jahr die Hygieneregeln werden eingehalten. Kommt kein Geschenk zurück, springt die Bürgerstiftung LE ein. „Kein Kinderwunsch bleibt unerfüllt“, verspricht Vees.

„Wer die dankbaren und glücklichen Gesichter der Mütter und Väter beim Abholen der liebevoll verpackten Geschenke miterlebt hat, war davon tief bewegt und überzeugt, dass diese Aktion auch in Zukunft fortgeführt werden sollte“, ist Vees überzeugt. Das sieht auch Roland Klenk so. „Ich möchte der Bürgerstiftung, insbesondere der Familie Vees, meinen Dank aussprechen, dass sie gemeinsam mit den  Mitarbeitern vom Amt für soziale Dienste erneut etwas so Schönes auf die Beine gestellt haben, so der Oberbürgermeister.