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Vier Jahre LE mietet: Die Stadt als Zwischenmieter

Mit der Kampagne „LEmietet“ engagiert sich die Stadtverwaltung seit inzwischen mehr als vier Jahren erfolgreich, anerkannte Flüchtlinge in privatem Wohnraum unterzubringen. Nun gibt es bei den Mietobergrenzen Änderungen, weshalb der Flyer überarbeitet wurde. Ab sofort liegt die Neuauflage mit aktuellen Infos und Zahlen zur kostenfreien Mitnahme in den öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus und kann weiter unten als PDF heruntergeladen werden.

Zum Hintergrund: Für zwei Jahre können Vermieter mit der Stadt einen Mietvertag abschließen. Aus der Stadtkasse kommen die Miete und Nebenkosten, und auch eventuelle Reparaturen beim Auszug werden übernommen. Die Stadt agiert dabei als Zwischenmieter und fördert durch die dezentrale Unterbringung die Integration.

Seit 1. Juli bietet das Land Baden-Württemberg eine „Wiedervermietungsprämie für Kommunen“ an, um vorhandenes Wohnraumpotenzial zu nutzen. Das heißt: Wenn Wohnraum wiedervermietet wird, der zuvor mindestens neun Monate leer stand, gibt es eine Förderprämie von zwei Nettomonatskaltmieten bis maximal 2.000 Euro – in diesem Fall muss die Wohnung mindestens seit November 2019 leer stehen. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen mietet dann über das Projekt LEmietet an, beantragt beim Land die Prämie und „belohnt“ damit Vermieter für deren Bereitschaft, leer stehenden Wohnraum zu reaktivieren.