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Mehr Fahrradständer im Sportpark und an Friedhöfen Verbesserung des Radverkehrs in LE

Im Rahmen des Mobilitätskonzepts der Stadt wurden im vergangenen Herbst 30 Fahrradständer (Anlehnbügel) am Sportpark Goldäcker und an Friedhöfen sowie eine Radüberquerung in der Max-Lang-Straße im Neugebiet Schelmenäcker angelegt.

Foto: Bergmann

Denn das städtische Mobilitätskonzept hat mit zum Ziel, den motorisierten Individualverkehr (MIV) bis 2030 von 57 auf 46% zu reduzieren. Mehr Menschen sollen motiviert werden, mit dem Rad zu fahren. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Die öffentliche Infrastruktur muss sich dahingehend entwickeln, dass das Radfahren im Stadtgebiet sicher und attraktiv ist. Entsprechende Maßnahmen werden fortwährend umgesetzt.

Eine wichtige Maßnahme ist das sichere Überqueren der Straßen. Im Neugebiet Schelmenäcker wurde dazu eine Mittelinsel angelegt. Beim Neubau der Max-Lang-Straße wurde zwangsweise auch der nördlich parallel verlaufende Radweg unterbrochen, die Radfahrer mussten seither die Fahrbahn ohne bauliche Hilfe queren. Die neue Querungshilfe verbindet die beiden Radwegabschnitte wieder miteinander und sorgt für ein durchgängiges Radnetz.

Die vorhandenen Fahrradständer am Sportpark Goldäcker, beim Zugang zur Sporthalle und zum Hallenbad, wurden um zehn weitere ergänzt, und sie alle stehen nun auf Pflasterbelag. Im selben Zug wurden auch an Friedhöfen Fahrradständer angebracht.

Zuschüsse erhielt die Stadt aus dem Förderprogramm der nationalen Klimaschutzinitiative, welches Teil des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ ist. Bei der fortlaufenden Umsetzung von Maßnahmen aus dem Mobilitätskonzept sollen weitere Fördermittel abgerufen werden.