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Stadt LE erstellt Radverkehrsprogramm

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen möchte die Bedingungen für den Radverkehr verbessern und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Zuge dessen erstellt die Stadt seit Juni ein Radverkehrsprogramm.

Radwegweiser
Foto: Bergmann

Die Stadt Leinfelden-Echterdingen möchte die Bedingungen für den Radverkehr verbessern und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Zuge dessen erstellt die Stadt seit Juni ein Radverkehrsprogramm.

Dafür hat die Stadt das Planungsbüro RV-K aus Frankfurt am Main beauftragt. Die Mitarbeiter des Planungsbüros werden alle Radverkehrsverbindungen in Leinfelden Echterdingen mit dem Fahrrad abfahren und auf Verbesserungsmöglichkeiten und Gefahrenstellen hin prüfen. Als konkrete Ziele wird die Entwicklung eines flächendeckenden und attraktiven Radverkehrsnetzes für den Alltags- und Freizeitverkehr ausgegeben. Damit soll der Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer am Individualverkehr gesteigert werden und dem Ziel der Stadt Leinfelden-Echterdingen, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 17 Prozent zu erhöhen, Rechnung getragen werden.

Neben dem Klimaschutz trägt ein erhöhter Radverkehrsanteil auch zur Steigerung der Verkehrssicherheit und der Verbesserung der Gesundheit bei. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist die Radverkehrsförderung sinnvoll. So sind die Kosten einer leistungsstarken Radverkehrsinfrastruktur im Vergleich zur Kfz-Infrastruktur deutlich geringer.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt die Stadt bei der Erarbeitung des Radverkehrsprogramms auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Pünktlich zum Start der Aktion „Stadtradeln“ am 28. Juni 2021 startet die Stadt eine Onlinebeteiligung. Dort haben alle die Möglichkeit mangelhafte oder fehlende Radverkehrsverbindungen sowie Gefahrenstellen und fehlende Fahrradabstellanlagen auf einer Karte einzuzeichnen.

Aufbauend auf den Meldungen der Bürger definiert das beauftragte Planungsbüro in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ein „Zielnetz Radverkehr 2030“. Maßnahmen, die zur Erreichung des Zielnetzes notwendig sind, werden erarbeitet, auf Umsetzbarkeit geprüft und mit den verschiedenen zuständigen Ämtern und Institutionen, wie zum Beispiel dem ADFC, abgestimmt. Außerdem sind zwei Bürgerwerkstätten geplant. Dort wird es, ergänzend zur nun stattfindenden Onlinebeteiligung, die Möglichkeit geben, sich im Austausch mit den Planerinnen und Planern am Projekt zu beteiligen.

  • Weitere Informationen sowie die Online-Umfrage sind unter https://radverkehr-leinfelden-echterdingen.de zu finden. Alle Ergebnisse werden nach Abschluss der Arbeiten aufbereitet und für die Öffentlichkeit freigegeben. Hierzu ist eine Ergebnisplattform im Internet geplant.