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Stadionstraße: Weg zur U6-Haltestelle wird sicherer Verbindung wird provisorisch umgebaut

In der kommenden Woche beginnen die Bauarbeiten für den Mobilitätspunkt an der Stadionstraße in Echterdingen. Dieser entsteht am Bushalt an der Esslinger Straße. Er wird – jenseits der B27 – durch die zukünftige Haltestelle der im Bau befindlichen Stadtbahnline U6 ergänzt, die den Fasanenhof mit Flughafen und Messe verbindet.

Straßenunterführung und fahrende Autos in Echterdingen
Die neu gestaltete Unterführung an der Stadionstraße soll ein sicheres Miteinander von Landwirten, Radfahrern und Fußgängern ermöglichen. | Foto: Bergmann

Die Unterführung, die zurzeit vor allem Landwirte, ein auf den Feldern beheimateter Betrieb sowie Radfahrerinnen und Radfahrer nutzen, wird nach der Inbetriebnahme der neuen Linie also von deutlich mehr Menschen genutzt werden, denn durch sie führt der Weg von und zu den U6-Zügen.

Im Mai vergangenen Jahres wurde im Technischen Ausschuss der Antrag gestellt, die Planung der Unterführung aus der Gesamtplanung für den Mobilitätspunkt herauszulösen und separat zu betrachten. Grund dafür: Wenn die B27 einmal auf sechs Spuren erweitert wird, muss die Unterführung abgebrochen und neu gebaut werden. Deshalb soll an dieser Stelle ein Provisorium entstehen, was letzten Endes Kosten spart.

Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin im Oktober wurde von Vertretern der Stadtverwaltung unter anderem den Landwirten die Planung vorgestellt. Knackpunkt: Wie lässt sich das Bauwerk auch mit großen Traktoren und anderen Fahrzeugen passieren und der Weg gleichzeitig für Fußgänger und Radler sicher gestalten? Darüber wurde intensiv gesprochen, mittlerweile ist eine Lösung herausgekommen, die für alle Beteiligen gangbar ist.

Die Unterführung selbst hat eine lichte Breite von 10,5 Metern. Ein Dreiviertelmeter ist auf der nördlichen Fahrbahnseite übrig, um Leitungen, Ampel und ein Schrammbord unterzubekommen. Für Fußgänger und Radler bleiben daher 2,75 Meter übrig. Davon abgezogen werden muss noch ein wenig Platz für in einer Reihe angeordnete Poller, die die Fahrbahn vom etwas erhöhten Gehweg abgrenzen. Schutz bieten wird zudem der Randstein mit integrierten LED-Leuchten, außerdem wird sich der Gehweg farblich von der Fahrbahn unterscheiden.

Auch der Kreuzungsbereich wird sich verändern. Ein Fahrradaufstellbereich wird geschaffen, die Ampelanlage ausgebaut und die Radien so verändert, dass lange Fahrzeuge leichter um die Kurve fahren können. Auch die Verkehrsinsel wird aus diesem Grund abgebaut. Die Kosten für den Umbau werden bei gut 100.000 Euro liegen, Baubeginn ist noch in diesem Frühjahr.