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Quartiersentwicklung „Leinfelden Mitte/Nordwest“

Leinfelden-Echterdingen hat sich mit dem Landkreis und acht weiteren Kommunen unter dem Titel „Quartiersforscher – Gestaltung lokaler Altenhilfelandschaften“ am Ideenwettbewerb „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ des Sozialministeriums Baden-Württemberg beteiligt. Gemeinsam wurde das mit 100.000 Euro dotierte Preisgeld errungen.

Plan: OpenStreetMap

Jetzt kann die Quartiersentwicklung beginnen: Es geht um Leinfelden Mitte/Nordwest, das ist der Bereich zwischen Rohrer Straße, Bahnhofstraße, Musberger Straße, Fichtenweg, Dornbuschweg, Waldfriedhof. Der Schwerpunkt liegt auf „Pflege und Unterstützung im Alter“. Laut Bevölkerungsprognose 2030 wird dieses Quartier in den kommenden Jahren stark überaltern. Dies wird zur Herausforderung für Stadtplaner, Sozial- und Pflegeeinrichtungen.

Quartier – das ist ein Viertel, wo Menschen (wieder) zu Nachbarn werden, zusammenkommen und eigenständig ein lebendiges Miteinander gestalten. Wie kann es gelingen, dass ältere Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können? Übrigens: Vieles von dem, was für Ältere gut ist – barrierefreies und damit generationengerechtes Wohnen, gute Wegeverbindungen, wohnortnahe Bürgertreffs, Fahrdienste – ist auch für andere Altersgruppen von Vorteil.

Mitglieder des StadtSeniorenRats und Fachkräfte aus der Seniorenarbeit, Vertreter der evangelischen Kirche Leinfelden sowie weitere Kooperationspartner haben sich unter Federführung der Stadt mit dem Thema befasst und das Quartier analysiert. Daraus entstand ein Fragebogen, den in diesen Tagen alle Personen ab 60 Jahren erhalten, die in diesem Quartier leben: Wie wohnt und lebt es sich in diesem Teil der Stadt? Gibt es ein soziales Miteinander? Gibt es Hilfsangebote für die älteren Bewohner? Was fehlt? Bis zum 1. Oktober kann der Fragebogen in den Rathäusern, im Amt für soziale Dienste oder im Treff Impuls abgegeben werden.

Vielleicht ist die Fragestellung für Sie gerade sehr aktuell. Vielleicht ist es aber bisher auch nur ein Zukunftsthema und noch gar nicht greifbar; umso wichtiger ist die Frage, wie Sie sich das Älterwerden vorstellen. Die Stadtverwaltung hofft auf rege Beteiligung!

  • Für Auskünfte steht die Seniorenfachberaterin Nadina Wörn, Tel. 1600-299, n.woern@le-mail.de, gerne zur Verfügung