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OB Roland Klenk verleiht Erika Dast die Bürgermedaille „Freunde fürs Leben gewonnen“

Feste der Vereine in Echterdingen sind seit fast einem halben Jahrhundert ohne den ehrenamtlichen Einsatz von Erika Dast unvorstellbar. Neben organisatorischen Tätigkeiten hat sie dabei für die Bewirtung der Festgäste gesorgt.

OB Klenk und ein Ehepaar bei der Übergabe einer Bürgermedaille
Foto: Bergmann

Nun hat die Stadt ihr Engagement mit einer hohen Auszeichnung gewürdigt: Am vergangenen Freitag bekam sie von Oberbürgermeister Roland Klenk die Bürgermedaille verliehen.

Das Stadtoberhaupt kennt die Geehrte seit 2001. Damals kandidiert er erstmals für das Oberbürgermeisteramt und besuchte mit anderen Kandidaten das Krautfest – und wurde mit seinen Mitbewerbern von Erika Dast zum traditionellen Krautabschmecken animiert. Damals war die agile kontaktfreudige Seniorin, die demnächst ihren 80. Geburtstag feiern wird, schon längst ein unverzichtbarer Bestandteil der Helferschar.

Im Gespräch mit Roland Klenk ließ sie die Stationen ihrer Ehrenämter Revue passieren, die im Lauf der Jahre durch steigende Anforderungen an Sicherheit, Brandschutz und Umwelt aufwendiger geworden sind. 1973 war Dast Abteilungsleiterin der Mutter-Kind-Gruppe im Turnverein Echterdingen (TVE) sowie von 1978 bis 1992 Veranstaltungsleiterin des TVE und damit auch für die Faschingsveranstaltungen in der Gemeindehalle zuständig.

Von 1979 bis 2018 schwang sie in verschiedenen Stationen ihr Zepter bei den Krautfesten, und von 1981 bis 2002 war sie im Vereinsring für die Bewirtung bei Bürgerfesten zuständig. In lebhafter Erinnerung sind ihr unter anderem Großereignisse wie die Feier zum 800. Geburtstag Echterdingens mit Zapfenstreich und der Einweihung der Obergasse im Jahre 1985, die Aufstellung des ersten Maibaums 1989, das große Zeltfest an der Bahnhofstraße zur Einweihung der S-Bahn 1993 und das Zeppelinfest am Gedenkstein im Jahre 1998. „Das war alles mit viel Arbeit verbunden, aber ich habe dabei Freunde fürs Leben gewonnen“, sagte Erika Dast, die immer Entlastung durch ihren Mann Robert (Foto links) bekam. Klenk pflichtete ihr bei: „Das ist doch ein sehr schöner Lohn für all Ihre Mühe.“