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Leinfelden-Echterdingen hat einen neuen Ersten Bürgermeister Gemeinderat entscheidet sich für Benjamin Dihm

Benjamin Dihm heißt der neue Erste Bürgermeister  von Leinfelden-Echterdingen. Bei der Sitzung des Gemeinderats am Dienstagabend im Walter-Schweizer-Kulturforum konnte er sich mit 14:13 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Thorsten Donn durchsetzen. 

Foto: Bergmann

Dihm tritt die Nachfolge von Eva Noller an, die im Frühjahr zur Baubürgermeisterin in Göppingen gewählt worden war und vor wenigen Wochen die Stadtverwaltung verlassen hatte. Oberbürgermeister Roland Klenk (links) verkündete nach der Auszählung das knappe Ergebnis. 

„Der Gemeinderat hatte das Glück und das Problem, dass er aus zwei sehr guten Bewerbern auswählen musste“, sagte das Stadtoberhaupt und beglückwünschte Dihm zu seinem neuen Amt. „Wir bieten Ihnen die bestmögliche Zusammenarbeit an“, sagte Klenk und ergänzte, dass es in der Stadt noch vieles zu entdecken gäbe, „das ahnen Sie nicht einmal“. 

Denn der neue Erste Beigeordnete kennt die Stadt, hat hier bereits 2010 für ein Jahr im Baurechtsamt gearbeitet. „Die Stadt ist mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen“, sagte Dihm, „die Entscheidung, mich für das wichtige Amt zu bewerben, ist daher sehr schnell gefallen.“ Der aus Oberbayern stammende neue Baubürgermeister hat nach dem Abitur eine Schreinerlehre absolviert, dann in Stuttgart Architektur und Städtebau studiert. 

Es folgten Stationen in Architekturbüros sowie die Ausbildung zum Regierungsbaumeister. Seit 2011 ist Dihm im Regierungspräsidium beschäftigt, wo er heute das Sachgebiet Baurecht und Denkmalschutz leitet. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, sagte Dihm nach der Wahl zum Ersten Bürgermeister. 

Zu den Themen, die er in Leinfelden-Echterdingen bearbeiten will, gehören unter anderem der Wohnungsbau und die Mobilität, natürlich auch der Klimaschutz. Im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ihm nach eigenen Worten ein wertschätzender Umgang wichtig. „Ich bin jemand, der zuhören will“, betonte Dihm, der sich selbst als „bodenständig“ bezeichnet.