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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Viel Anerkennung von der ersten Bürgermeisterin gab es bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr Leinfelden-Echterdingen. Eva Noller dankte den Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz bei Bränden, Verkehrsunfällen und vielerlei anderen Unglücksfällen in der Stadt. 289 Mal musste die Feuerwehr 2018 ausrücken. Die Einsatzzahlen haben sich damit laut Stadtkommandant Wolfgang Benz nicht erhört.

Die Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingens
Foto: Bergmann

Dennoch seien die Ansprüche an die Einsatzkräfte und die Führung in den letzten Jahren spürbar gestiegen, sagte Noller, die die schwierigen Anforderungen durch anspruchsvolle Einsatzgebiete wie z.B. Flughafen Stuttgart, S-Bahn-Tunnel und die Nähe zur B27 und A8 hervorhob. Die Feuerwehr sei immer einsatzbereit an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, Tag und Nacht – und dies oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit! LE habe eine leistungsfähige und zuverlässige Feuerwehr, sagte EBM Noller, was angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Ehrenamtstätigkeit handle, nicht selbstverständlich sei.

Damit sie auch in den kommenden Jahren ihre Aufgaben gut meistern kann, „ist es dem Gemeinderat, OB Klenk und uns Bürgermeistern wichtig, auch in Zukunft für die notwendige Ausstattung und die bestmöglichen Voraussetzungen für die Feuerwehr zu sorgen“, versicherte Noller. Gerade mit Blick auf den Neubau des Stettener Feuerwehrhauses bleibe zu hoffen, dass die Planungen zu einem baldigen Abschluss gebracht werden können.

In der jüngsten Sitzung des vorberatenden Technischen Ausschusses diesen Dienstag haben sich die Ratsmitglieder inzwischen einstimmig für den Standort der Freiwilligen Feuerwehr – und auch des Deutschen Roten Kreuzes in einem gemeinsamen neuen Gebäude – an der Jahnstraße ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung fällt im Gemeinderat am Dienstag, 26. März.