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Hand-in-Hand-Spendenlauf in diesem Jahr erneut digital
Auch von Corona nicht gebremst

Laufen, sich treffen und dabei noch etwas Gutes für seine Mitmenschen tun: Der Hand-in-Hand-Spendenlauf vereinte diese drei Dinge seit der ersten Veranstaltung auf perfekte Weise. Aufgrund des Coronavirus kann er jedoch nach der digitalen Premiere 2020 auch in diesem Jahr nur unter Pandemiebedingungen und damit ohne Besucher stattfinden.

Zwei Männer geben sich (fast) einen Handschlag
Foto: Bergmann

1999 waren 1.772 Sportlerinnen und Sportler an den Start gegangen, 3.500 Menschen feuerten sie im Stadion an. „Wir hatten auf eine hybride Veranstaltung gehofft“, sagt Fabian Schulz (links). Doch diese Idee ließ sich  nicht verwirklichen.

Gleichwohl ist er hoffnungsvoll, dass die  Teilnehmer auch in diesem Jahr eine hohe Summe für das Kinder- und Jugendhospiz in Stuttgart erlaufen. „Ein Einbruch bei den Spenden war entgegen allen Befürchtungen beim zurückliegenden Lauf kaum spürbar, mehr als 1.000 Läufer waren dabei“, sagt Schulz und spricht von Gesamteinnahmen in Höhe von 55.000 Euro. Wie 2020 wird auch beim Lauf am 24. Juli eine App eine entscheidende Rolle spielen. Die wurde verbessert und erlaubt unter anderem nun ein besseres Tracking.

„Ich bin richtig stolz auf diese Initiative von Menschen aus unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Roland Klenk, der Schirmherr der Veranstaltung ist. Das Projekt habe richtig gut angeschlagen „und konnte auch von Corona nicht gebremst werden“.

  • Der Hand-in-Hand-Spendenlauf findet in diesem Jahr am 24. Juli zwischen 8 und 20 Uhr statt. Anmelden kann man sich auf der Internetseite www.handinhand-spendenlauf.de. Die passende App kann demnächst aus den Stores heruntergeladen werden.
  • Der Verein Hand-in-Hand unterstützt das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart. Seit der Premiere vor acht Jahren kamen insgesamt mehr als 300.000 Euro zusammen. Mit den Einnahmen in diesem Jahr soll ein Eltern-Appartment gebaut werden.