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Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks im Technischen Ausschuss präsentiert Barrierefreiheit und sichere Schulwege als wichtige Punkte

So ziemlich jeder Mensch ist als Fußgänger unterwegs – die einen mehr, die anderen weniger. So ist es folgerichtig, dass das Augenmerk verstärkt auf diese umweltfreundliche Fortbewegungsart gerichtet wird. Bei zwei Spaziergängen mit Bürgerinnen und Bürgern durch Echterdingen waren im vergangenen Jahr wertvolle Erfahrungen gesammelt worden.

Foto: Stadt

Wo sind Engstellen, wo ist die Querung einer Straße gefährlich? Und wie können Fußwege attraktiver gestaltet  werden, damit sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden.

Das Ergebnis wurde jüngst im Technischen Ausschuss präsentiert. „Die größte Gefahr für die Fußgänger ist die Querung der Fahrbahn“, sagte Inga Wolf vom Büro Planersocietät, das mit dem Fußverkehrs-Check beauftragt worden war. Deshalb sollen weitere sichere Querungen geschaffen werden, da Fußgänger auch kleine Umwege nicht in Kauf nehmen würden. „In Echterdingen gibt es Nachholbedarf“, so die Planerin, die sich damit unter anderem auf die Bernhäuser Straße bezog. Wichtig ist außerdem die Breite der – bisher oft zu schmalen – Gehwege, die mindestens bei 1,80 Meter liegen sollte und durch multifunktionale Flächen, beispielsweise für Mülltonnen, ergänzt werden könnte.

Auch die Barrierefreiheit spielt bei den künftigen Überlegungen eine große Rolle. Von einem „Design für alle“ profitiert nach Worten von Wolf die gesamte Bevölkerung. Barrieren im öffentlichen Raum müssten abgebaut werden, sagte sie. Und Sitzgelegenheiten könnten die Aufenthaltsqualität verbessern.

„Der Fußverkehrs-Check war der Startschuss“, sagte Michaela Käfer. Es müsse nun gehandelt werden vor allem in Bezug auf Barrierefreiheit und sichere Schulwege, so die Abteilungsleiterin Verkehrsplanung und Mobilität. Und das nicht nur in Echterdingen „Die Ergebnisse sollen auf die anderen Stadtteile übertragen werden“, betonte Käfer. Allerdings könne nicht sofort alles umgesetzt werden“, so Baubürgermeisterin Eva Noller, „aber wir werden die Erkenntnisse bei künftigen Planungen berücksichtigen“. Dazu ist an einen Gestaltungsleitfaden gedacht.

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