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Ehemaliges Renault-Gelände wird zu Interimsparkplatz für Busse Container-Unterkunft: Bewohner sind ausgezogen

Mit Beginn der Flüchtlingswelle vor knapp fünf Jahren waren auf dem sogenannten Renault-Gelände an der Leinfelder Straße bis zu dreihundert Menschen untergebracht. Sie lebten in zwei Zelten mit jeweils 100 Personen sowie in Containern in einer vorläufigen Unterbringung unter der Obhut des Landkreises.

Während der Flüchtlingswelle lebten bis zu 300 Menschen auf dem Renault-Gelände. Nun werden die Container abgebaut,statt dessen Busse abgestellt. | Foto: Krämer

Nachdem die Zahl der Geflüchteten deutlich sank, wurden Anfang 2018 die Zelte vom Landkreis abgebaut und der Pachtvertrag mit LE beendet. Die Container wurden seitdem im Rahmen der Anschlussunterbringung durch die Stadt genutzt und mit 10 bis 15 Personen belegt. Auch bis zu 15 Obdachlose fanden hier ein Dach über dem Kopf.

Seit wenigen Tagen stehen die Container auf dem Platz im Westen von Echterdingen leer. Die letzten Bewohner – neun Obdachlose und acht Geflüchtete – leben nun in der Unterkunft an der Steinbeißstraße. Insgesamt 38 Umzüge wurden von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und des Bauhofs bewältigt, um die Menschen auf die verschiedenen Unterkünfte im Stadtgebiet zu verteilen.

Die Container werden in der kommenden Woche abgebaut und an die Eigentümerin zurückgegeben. Stattdessen sollen hier für eineinhalb Jahre die Busse von FMO abgestellt werden, die bisher an der Max-LangStraße und an der Echterdinger Straße in Leinfelden geparkt wurden. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass dies auch zu einem zuverlässigeren Busverkehr beiträgt.