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Am 23. Mai offiziell eingeweiht: Die neue Filderhalle

Nach knapp zweijähriger Bauzeit erstrahlt die Filderhalle in neuem Glanz: Ein Anbau mit 400 zusätzlichen Quadratmetern, die multifunktional als großer Saal oder kleinere Seminar- oder Festräume genutzt werden, ist entstanden.

Fotos: Blick vom Stadtpark auf die neue Filderhalle | Fotos: Bergmann

Seine Glasfassade mit Terrasse lenkt den Blick zum Stadtpark. Moderne Veranstaltungstechnik und eine neue Küche um Küchenchef Alexander Michel, ausgelegt für bis zu 1.000 Besucher, machen aus der Filderhalle ein attraktives Kongress- und Tagungszentrum, das zugleich den passenden Rahmen für Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, Taufen oder Geburtstagsfeiern bieten kann. Denn auch Studio I und II im alten Gebäudeteil wurden modernisiert.

Die Filderhalle war in die Jahre gekommen – und der Kongress- und Tagungsmarkt hat sich verändert. Seminare finden heute nicht mehr als Vortrag mit Zuhörern statt, sondern im kleineren Rahmen: Wissensvermittlung durch aktive Mitwirkung ist angesagt. So hat sich auch das Raumkonzept und der Anspruch an moderne Medien verändert.

Der Anbau mit Glasfront bietet den Blick ins Grüne und wertet damit auch den Stadtpark auf.

Etliche Jahre wurde das Projekt Umbau, Erweiterung und Sanierung der Halle diskutiert. Zuletzt hat sich der Gemeinderat aus Kostengründen für eine kleinere Lösung nach den Plänen des Architekurbüros HPP entschieden. Die boomende Baukonjunktur sorgte dann noch für Verzögerungen und Verteuerungen.

Bei der offiziellen Einweihung am 23. Mai ließen in einer kleinen Gesprächsrunde (Moderation: Theo Rombach) EBM Eva Noller,

Der Große Saal verfügt jetzt über eine 360-Grad-Videoprojektion. 

Filderhallen-Geschäftsführer Nils Jakoby, Architekt Volker Biermann und Projektleiter Simon Mittner von Drees & Sommer, die das Bauprojekt von Anfang an begleitet haben, die lange Planungsphase noch einmal Revue passieren.

Bei 10,1 Mio. Euro liegen jetzt die Gesamtkosten. Trotz dieser Summe sei er einigermaßen positiv gestimmt, meinte Oberbürgermeister Klenk in seiner Eröffnungsrede: Er habe in einem Zeitungsbericht von 1983 gelesen, dass der damalige Umbau statt ursprünglich vier fast 30 Millionen Mark teuer geworden sei …

Derzeit laufen noch die Arbeiten im Außenbereich, sie sollen bis Ende der Sommerferien fertig sein. Auch der Hebbelweg und die Lessingstraße werden im Zuge der Hallenerweiterung saniert.

Ansprechendes Ambiente für interessante Gespräche

Abgeschlossen ist das Projekt Filderhalle damit aber noch nicht. Die Sanierung im Bestand (u. a. Fassade, Brandschutz, Bodenbeläge, Beleuchtung, Tiefgarage) bleibt eine Aufgabe für die nächsten Jahre.

  • Am Samstag, 15.6., ist von 14 bis 18 Uhr Tag der offenen Tür  mit Führungen „hinter die Kulissen“.