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Abschied von der Ersten Bürgermeisterin Eva Noller: „Danke, LE!“

Der Kreis schließt sich: Vor rund acht Jahren – da war die Stelle als Baubürgermeister in LE vakant – hatte OB Roland Klenk nach eigenen Worten aus Göppingen den Hinweis auf eine gute Planungsamtsleiterin bekommen. Die wurde dann am 17. September 2013 zur ersten Bürgermeisterin von LE gewählt.

Zwei Personen bei der Überreichung eines Geschenks
Foto: Bergmann

„Nun bekommt Göppingen eine voll ausgebildete Bürgermeisterin zurück“, sagte der Oberbürgermeister bei der Verabschiedung von Eva Noller im Rahmen einer Gemeinderatssitzung am Dienstag.

Klenk bedankte sich für eine intensive, loyale und vertrauensvolle Zusammenarbeit, „auch wenn wir einmal unterschiedlicher Meinung waren“. Noller habe viele Projekte von zentraler Bedeutung für die Stadt mit einer Mischung aus Prinzipientreue und Pragmatismus angestoßen und begleitet, „für Ihr Engagement danke ich Ihnen auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger“.

„Ich habe die ehrenvolle und traurige Aufgabe, Sie im Namen des Gemeinderats und der Fraktionen offiziell zu verabschieden“, sagte Dr. Eberhard Wächter. Noller habe Neues und Zukunftsweisendes auf den Weg gebracht, bescheinigte er der scheidenden Leiterin des Baudezernats und nannte in diesem Zusammenhang unter anderem das Mobilitätskonzept, die Baugebiete Schelmenäcker und Goldäcker, die Weiterführung der U6 oder die Begleitung des S21-Abschnitts zum Flughafen. „Wir haben uns damals für die Richtige entschieden“, sagte er mit Blick auf die Wahl Nollers vor acht Jahren.

„Die siebeneinhalb Jahre in LE seien schnell vorbeigegangen“, sagte Noller, nachdem sie einige Abschiedsgeschenke überreicht bekommen hatte. Das  Mobilitätskonzept, das Baulandentwicklungsmodell und die Stärkung der Ortsmitten seien für sie wichtige Projekte gewesen, sagte die scheidende Leiterin des Baudezernats und empfahl, weiterhin langfristig und nachhaltig zu denken. „Das wird auch für die Stadt günstiger.“ LE sei eine spannende Stadt, es falle ihr nicht leicht, diese zu verlassen – noch dazu, weil die Kontakte zu den Menschen in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt waren. Sie habe hier gelernt, Bürgermeisterin zu sein. „Danke, LE“, sagte Noller zum Abschied und bekam viel Applaus.