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Erweiterung der Goldwiesenschule nimmt Gestalt an

Bislang ist die Goldwiesenschule in Echterdingen auf drei Klassen pro Stufe ausgerichtet. Wegen der steigenden Schülerzahlen wird es in den nächsten Jahren nötig, die Grundschule um weitere vier Klassenzimmer zu erweitern. Bereits im November wurde dafür ein Architektenwettbewerb ausgerichtet, an dem sich 20 Büros beteiligt haben. Drei Entwürfe konnten damals die Jury überzeugen. Einstimmig wurden ein dritter und zwei zweite Preise vergeben.

Foto: Bergmann

Die Architekturbüros erhielten im Anschluss daran die Chance, auf die Kritik der Jury zu reagieren und ihre Entwürfe zu optimieren. Durchgesetzt hat sich nach reiflichen Überlegungen und Diskussionen der Entwurf des Büros Löhle und Neubauer aus Augsburg. „Die Jury hat vor allem überzeugt, dass dieser Entwurf Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung auch in Bezug auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bietet“, sagt die Erste Bürgermeisterin Eva Noller. Das bedeutet unter anderem, dass die Schule bei Bedarf um ein weiteres Geschoss aufgestockt werden könnte. Auch die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen haben ihre Zustimmung gegeben.

Überzeugt hat das Gremium, dass das bestehende Gebäude gut in den Gesamtkomplex mitsamt dem Erweiterungsbau eingebunden und damit zu einer Einheit wird. Verbindendes Element wird ein Hauptgang, der die einzelnen Teile der Schule miteinander verknüpfen soll. Dadurch, dass im Plan der Architekten der Gymnastikraum und die Mensa verlagert wurden, konnte der Bereich rund um die Aula flexibel gestaltet werden. Dieser bindet nun sowohl die überdachten Außenbereiche als auch die Mensa und den Musikraum ein und lässt sich je nach Bedarf zu einem gemeinsamen Bereich koppeln. Sämtliche Räume rund um die Aula als auch im Neubau selbst bekommen durch die Gestaltung mit Innenhöfen Tageslicht und damit den Bezug nach außen.

Der Umbau der Goldwiesenschule wird außerdem dafür genutzt, die Räume im Untergeschoss des Kindergartens barrierefrei zu gestalten. Auch die Freiflächen werden verändert und in Zonen unterteilt, sodass die verschiedenen Bereiche für Kindertagesstätte, Schule und Sport voneinander getrennt werden. Im Hinblick auf eine aufgrund von Corona veränderte Finanzsituation muss nun darüber beraten werden, wann ein Planungsbeschluss erfolgen kann.