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 #LEhilft: Das Amt für soziale Dienste unterstützt Sie  Viele Helfer stehen zur Verfügung 

Ursprünglich war das Projekt #LEhilft des Pflegestützpunkts der Stadt dazu gedacht, ältere Menschen, die auf Grund der Corona-Krise nicht mehr selbst einkaufen gehen können oder sollen, zu unterstützen. In der Zwischenzeit haben wir aber gemerkt, dass die Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Bevölkerung deutlich größer ist als anfangs vermutet. Daher werden wir die Angebotspalette weiter ausbauen. Folgende Angebote stehen zu Verfügung …

Foto: Stadt

Einkaufshilfe

Nach wie vor steht unser Einkaufsservice für Menschen, die zur Risikogruppe zählen, und für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich aktuell in Quarantäne befinden, zu Verfügung. Viele Helferinnen und Helfer, die Sie gerne unterstützen, stehen bereit. Ein Anruf genügt – das Team im Amt für soziale Dienste klärt mit Ihnen alles Nötige. Kontakt: pflegestuetzpunkt@le-mail.de, Nadja Hefele, Tel. 1600-229, Sabine Schmitz, Tel. 1600-251

Freiwillige gesucht, die Mundschutz nähen

Ab dem 27. April gilt auch in Baden-Württemberg die Pflicht, Mund und Nase beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr zu bedecken. Hierfür können nicht-medizinische, sogenannte Alltagsmasken verwendet werden, aber auch Tücher und Schals. Durch das Tragen dieser Behelfsmasken kann das Risiko einer Weitergabe von Viren beim Husten, Niesen oder Sprechen verringert und somit Andere vor einer Infektion geschützt werden. #LEhilft möchte Anbieter von selbstgenähtem Mundschutz und Suchende sowie Stoff- und Materiallieferanten zusammenbringen. Kontakt: Carola Henck, Tel. 1600-246, c.henck@le-mail.de

PC/Laptops/Drucker für digitalen Unterricht gesucht

Nicht alle Schülerinnen und Schüler, die derzeit zu Hause lernen müssen, sind für die Teilnahme am Online-Unterricht medial gut ausgestattet. Bitte melden Sie sich bei #LE hilft, wenn Sie einen internetfähigen Computer/ Laptop oder einen Drucker für bedürftige Kinder und Jugendliche zur Verfügung stellen können. Kontakt: Carola Henck, Tel. 1600-246, c.henck@le-mail.de

Aufbau einer Telefonkette

Eine einfache Möglichkeit, füreinander da zu sein. Sind Sie alleine zu Hause … und oft ruft tagelang niemand an? „Was ist, wenn mir etwas passiert und niemand bekommt es mit?“ Diese Frage kennen sicher viele ältere Menschen, die allein in ihrer Wohnung leben. Wenn die Mobilität im höheren Alter mehr und mehr nachlässt, wird zudem Einsamkeit für viele alleine lebende Menschen zum Problem.

Genau hier setzt die Idee der Telefonkette an. Ein kurzer Anruf und die einfache Frage: „Wie geht es Ihnen heute?“, dies reicht oft schon, um im Alltag ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Man braucht nur ein Telefon, hat kaum Zeitaufwand und kann sich selbst und anderen helfen.

Und so funktioniert die Telefonkette: 5 bis 6 Personen vereinbaren eine feste Zeit und rufen sich täglich in einer festgelegten Reihenfolge an, um sicherzustellen, dass es allen gut geht. Sollte jemand zur vereinbarten Zeit nicht ans Telefon gehen, sind Notfall-Kontakte (Ansprechpartner, Ärzte, Nachbarn, Angehörige) hinterlegt.

Das schafft Sicherheit – und neue Kontakte. Wer im Anschluss an das Telefonketten-Telefonat ausführlicher plaudern möchte, verabredet sich zu einem späteren Telefonat oder zu einer gemeinsamen Unternehmung. So kann die Telefonkette auch dazu führen, dass neue Freundschaften geknüpft werden.

Die Telefonkette ist gedacht für Menschen, die alleine leben und sich unsicher fühlen. Sie ist keinesfalls ein Ersatz für einen Hausnotruf! Ein bestimmtes Alter für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Sie sind interessiert? Sie möchten eine Telefonkette ins Leben rufen oder sich einer Kette anschließen? Dann wenden Sie sich gerne an uns: Kontakt: pflegestuetzpunkt@le-mail.de, Nadja Hefele, Tel. 1600-229, Sabine Schmitz, Tel. 1600-251