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Gestaltungswettbewerb Mobilitätspunkte

Im Zuge der Umsetzung des Mobilitätskonzepts sollen in den nächsten Jahren insgesamt 12 Mobilitätspunkte im gesamten Stadtgebiet von Leinfelden-Echterdingen geschaffen werden, die zukünftig als Schnittstellen zwischen öffentlichem Nah- und teilweise auch Fernverkehr und alternativen Transportmitteln dienen sollen.

Grafik: Fritz Frenkler

Die Mobilitätspunkte ergänzen das Angebot des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs punktuell mit umwelt- und klimafreundlichen Fortbewegungsmitteln, wie zum Beispiel öffentlichen Fahrrad-Mietsystemen, sicheren Fahrradabstellmöglichkeiten und Car-Sharing-Stationen und tragen somit zur Stärkung umweltschonender Verkehrsmittel bei.

Um eine Vielzahl an Ideen für die Gestaltung der künftigen kommunalen Mobilitätspunkte zu erhalten, hat die Stadt Leinfelden-Echterdingen einen Wettbewerb ausgelobt. Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung eines übergeordneten Gestaltungskonzepts für Ausstattungselemente von Mobilitätspunkten in Form eines flexiblen „Baukastensystems“. In einem Ideenteil sollte das Gestaltungskonzept auf zwei Mobilitätspunkte „Stetten-Hof“ und „Stadionstraße“ konkret angewendet werden. Für beide Standorte waren jeweils Vorplanungen für die Freiflächengestaltung zu erarbeiten, in welchen die entsprechenden Mobilitätsangebote sowie die dazugehörigen Ausstattungselemente in den Freiflächen verortet werden sollten.

In der Sitzung des Preisgerichtes hat das Münchner Büro f/p design mit der Landschaftsplanerin Lavinia Herzog den 1. Preis erhalten. Der Siegerentwurf hat die komplexe Aufgabenstellung durch ein sehr schlüssiges und gut durchdachtes Konzept mit markanten Stelen, die statische, funktionale und leitende Funktionen übernehmen, sehr gut gelöst. Die gewollte Variabilität und Modularität ist dem Entwurf gut zu entnehmen. Dem Verfasser ist es gestalterisch gut gelungen, unterschiedlichste Module wie z. B. eine Reparatureinheit, Sitzgelegenheit oder auch eine Packstation gut in die Station zu integrieren. Die Stadtverwaltung beauftragt den 1. Preisträger für die weiteren Planungsleistungen bis zur marktreifen Entwicklung der Ausstattungselemente für die Mobilitätspunkte.