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OB Klenk zu Besuch bei Daimler Truck-Chef Martin Daum in Leinfelden Persönlicher Austausch mit dem Global Player

Auf Einladung des Daimler Truck-Vorstandsvorsitzenden Martin Daum hat Oberbürgermeister Roland Klenk in der vergangenen Woche den kürzlich bezogenen Firmensitz des weltweit agierenden Konzerns am Fasanenweg in Unteraichen besucht.

Zwei Herren vor einem LKW in einem Firmengebäude
OB Klenk und Daimler Truck-Chef Martin Daum im neuen Firmengebäude des Nutzfahrzeuge-Herstellers in Leinfelden | Foto: Stadt

„Das Unternehmen fühlt sich sehr wohl in Leinfelden-Echterdingen, der Standort passt“, äußerte sich Daum gegenüber dem Stadtoberhaupt in einem persönlichen Gespräch. Firma und Stadt würden gut zusammenpassen, so Daum gegenüber Klenk.

Als Gastgeschenk hatte der Oberbürgermeister einen Stich des Künstlers Walter Schimpf mit einem Abbild der alten Ziegelei in Unteraichen dabei, das Daum gerne annahm. „Ein Sinnbild für die Veränderung in der Stadt“, so der Oberbürgermeister mit Blick auf das jetzt in der Stadt ansässige Hightech-Unternehmen, das nach der offiziellen Abspaltung von der Daimler AG vor wenigen Tagen noch im Dezember an der Börse notiert werden wird.

Drei Personen bei einer Firmengebäude-Besichtigung
Zwei Daimler-Truck-Mitarbeiterinnen führen OB Klenk durchs neue Firmengebäude | Foto: Stadt

Vor dem Gespräch hatte Daimler Truck einen Rundgang durch das moderne Gebäude angeboten, was Klenk gerne angenommen hatte. Corona-bedingt waren die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice. Dennoch konnte der Oberbürgermeister einen Eindruck bekommen, wie beim zukünftigen DAX-Unternehmen gearbeitet wird. „Es gibt keine festen Arbeitsplätze mehr“, erläuterten die Daimler Truck-Mitarbeiterinnen Sybille Wilhelmi und Cosima Grünewald das Konzept.

Stattdessen wähle man seinen Platz entsprechend den anstehenden Aufgaben – bei Bedarf auch mit den Kollegen – aus und komme so zu einem schnellen Austausch. Auch auf Papier werde verzichtet. „Ich habe hochinteressante Anregungen für eine moderne und zukunftsweisende Bürogestaltung mitgenommen“, sagte Klenk beeindruckt und bezog sich damit auf den ins Auge gefassten Bau eines zentralen Rathauses in Leinfelden.