Pfeil nach unten

Gemeinderat im Gespräch mit der Messe

Im vergangenen Jahr hatte man sich noch  vor Ort getroffen, in diesem Jahr entschieden sich Messe Stuttgart, Stadtverwaltung und Gemeinderat, das jährliche Gespräch virtuell abzuhalten. 

Ansicht der Messehallen der Stuttgarter Messe
Foto: Messe Stuttgart

Grund dafür war natürlich die Corona-Pandemie, die nach Worten von Roland Bleinroth auch das Ausstellungsgeschäft hart getroffen hat. „Der 1. März 2020 war der letzte reguläre Messetag“, so der Messe-Geschäftsführer. 2020 hätte das beste Messejahr der Geschichte werden sollen – nach der Absage von 80 Messen wurde es das schlechteste mit einem Minus von 19 Millionen Euro. 

Aktuell spüre er eine große Zurückhaltung bei den Ausstellern, „2021 wird noch schlechter“, kündigte er an. Doch Bleinroth hatte auch gute Nachrichten. „Das Messegeschäft ist keineswegs tot, das Gegenteil ist der Fall, wir werden gestärkt aus der Krise hervorgehen“, betonte er. Aussteller und Kunden wollten zurück in die Präsenz. 

„Die Geschäfte laufen dann deutlich besser, außerdem werden wertvolle Kontakte geknüpft“, so Bleinroth, der hybride Messen als Ziel hat. Im September ist mit der Süffa (Fachmesse für das Fleischhandwerk) die erste eigene Veranstaltung geplant. „Wir sind zuversichtlich, dass Sie es wieder schaffen“, so Roland Klenk. 

Man helfe bei Bedarf gerne, sicherte der Oberbürgermeister die Unterstützung durch die Stadt zu.