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Initiativkreis als Dreh- und Angelpunkt für schnelles Agieren Überarbeitetes Stadtmarketing­konzept auf den Weg gebracht

Mit einer überarbeiteten Konzeption für das Stadtmarketing will LE örtliches Gewerbe und Einzelhandel gezielter unterstützen und sich gleichzeitig den Besucherinnen und den Besuchern gegenüber von seinen besten Seiten zeigen. 

Aufnahme des Rathaus Echterdingen vom Kirchturm
Foto: Krämer

Ein von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, weiteren Akteuren aus der Stadt sowie Dr. Peter Markert von der imakomm Akademie, Institut für Marketing und Kommunalentwicklung, erstelltes Papier zeigt Wege auf, wie das gelingen könnte. Dreh- und Angelpunkt des Stadtmarketings soll zukünftig ein Initiativkreis sein, in dem Vertreter der Stadtverwaltung, des Gemeinderats sowie von Handel und Gewerbe vertreten sein werden. Eine erste Sitzung ist bereits für Ende Juli geplant. 

Denn eines wurde kürzlich in der Sitzung des Gemeinderats mehrfach betont: Es soll nun zügig vorangehen, um die Kommune voranzubringen. „Wir brauchen andere Strukturen, um schneller zu werden“, begründete Markert die Gründung des Initiativkreises. In den vergangenen Monaten war der Ist- Zustand bei „Expertengesprächen“ näher betrachtet worden. Dabei schälten sich Kritikpunkte wie die hohe Verkehrsbelastung im Zentrum von Echterdingen oder das geringe Flair des Neuen Markts in Leinfelden heraus, außerdem die Rivalität zwischen den Stadtteilen sowie eine mangelnde Vernetzung aller Beteiligten. 

Auch im Geschäftstourismus mit Flughafen und Messe wird weiteres Potenzial gesehen. Kern der Untersuchung war die zukünftige Strategie. Diese soll die Betriebe in der Stadt fit für die Zukunft machen und Anreize für neue Geschäftsmodelle und Ansiedlungen aufbauen. Für Echterdingen und Leinfelden sollen eigene Profile erarbeitet werden, die die Stärken des jeweiligen Standorts berücksichtigt. 

Außerdem ist geplant, die Aufenthaltsqualität vor allem in den Ortskernen zu steigern. Auch eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit aller Beteiligten wird als notwendig angesehen. „Ziel ist die Imageförderung nach außen und die Identitätsstiftung nach innen“, fasste Stabsstellenleiterin Angelika Goldak die Konzeption für die kommenden Jahre zusammen. 

Die Stadträte folgten einstimmig dem vorgeschlagenen Weg, was auch Kosten für zusätzliches Personal und Maßnahmen in den kommenden Jahren bedeutet.