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Gemeinderäte zu Gast bei Firma Mader

Mitglieder des Gemeinderats sowie der Stadtverwaltung – darunter Erste Bürgermeisterin Eva Noller und Angelika Goldak von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing – waren kürzlich zu Gast bei der Firma Mader in Echterdingen.

Gruppenfoto mit Gemeinderäten vor einem Firmengebäude
Die Firma Mader deckt 60 Prozent ihres Strombedarfs mit Solarmodulen an der hauseigenen Fassade. | Foto: Bergmann

Der Druckluft- und Pneumatik-Spezialist, der unter anderem auch die Automobilindustrie beliefert, hat sich mit seiner Firmenphilosophie dem Klimaschutz verschrieben, legt bei seinen Produkten den Fokus auf Energieeffizienz. Das wurde bereits vom Land Baden-Württemberg 2014 mit dem Umweltpreis honoriert. „Auch in diesem Jahr sind wir wieder dafür nominiert“, freut sich Stefanie Kästle, eine der Geschäftsführerinnen.

Beim Umbau eines bestehenden Gebäudes und dem daran angeschlossenen Neubau ist das am Standort 80 Mitarbeiter zählende Unternehmen neue Wege gegangen. Die Fassade ist zu großen Teilen mit Solarzellen bedeckt. „Wir können damit rund 60 Prozent unseres Strombedarfs decken“, sagte Kästle. Geheizt wird mit Pellets und einer Wärmepumpe.

Ungewöhnlich sind auch die Büros und die Besprechungsräume, die auch einmal eher an eine Sauna als an einen Raum erinnern, in dem Strategien besprochen und Ideen entwickelt werden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so der geschäftsführende Gesellschafter, „wissen das Ambiente zu schätzen“. Für die Stadt war es nach Worten von Goldak ein großer Erfolg, das Unternehmen in LE zu halten. „Und die Revitalisierung eines Gewerbegebäudes, „so die Wirtschaftsförderin, „hat Energie und damit auch Kohlendioxid eingespart“.