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Deutsch-chinesischer Austausch

Eine sechsköpfige Delegation aus der ostchinesischen Stadt Hangzhou fand sich am Montag im Leinfeldener Rathaus ein. Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell empfing mit Wirtschaftsförderin Angelika Goldak die Gäste aus Fernost.

Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell mit Bürgermeister Li Zhilong und dem Verwaltungsvorstand des Stadtteils Binjiang
Foto: Bergmann

Angeführt durch Bürgermeister Li Zhilong (4. v. l.), Verwaltungsvorstand des Stadtteils Binjiang (rund 120.000 Einwohner), befanden sich weitere Führungskräfte aus dessen Stadtteilverwaltung sowie der örtlichen Handelskammer auf einer Reise quer durch Deutschland, um mehrere Unternehmen zu besuchen. Unter anderem waren sie in Leinfelden-Echterdingen zu Gast bei Bosch Power Tools.

Beim anschließenden Erfahrungsaustausch in der Stadtverwaltung zeigten die chinesischen Gäste besonderes Interesse am Thema der Abfallentsorgung, insbesondere der Mülltrennung in Deutschland. BM Kalbfell erläuterte die technischen Details dieser kommunalen Aufgabe, die originär in der Zuständigkeit der Landkreise liegt, insbesondere den „Grünen Punkt“ bzw. das „Duale System Deutschland“.

Im weiteren Fokus standen die Vereine. Kalbfell führte aus, dass die bunte Vielfalt der über 180 Vereine in Leinfelden-Echterdingen, verbunden mit dem großartigen ehrenamtlichen Engagement, zu einem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der städtischen Gemeinschaft führt. Rund 40 Prozent der Einwohner in LE sind Mitglied eines Vereins. Nicht nur die Vereinsförderungen durch die Stadt, insbesondere auch die Zuwendungen vieler Unternehmen in Leinfelden-Echterdingen für die lokalen Vereine sowie die sozialen Leistungen der Kirchen tragen zu einem funktionierenden sozialen System innerhalb einer Kommune bei.