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Einweihung des neuen Bürogebäudes von Bosch Power Tools Klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Leinfelden

Mit einem Familientag eröffnete Bosch Power Tools am vergangenen Freitag das neue Bürogebäude an der Max-Lang-Straße. Bevor um 14.30 Uhr die am Hauptsitz Leinfelden rund 1.800 Beschäftigten mit ihren Familienangehörigen eingelassen wurden, fand die offizielle Einweihung statt.

Christof Ziegler (Mitglied Bereichsvorstand Bosch Power Tools), OB Roland Klenk, Henk Becker (Mitglied Bereichsvorstand Bosch Power Tools), Henning von Boxberg (Vorsitzender Bereichsvorstand Geschäftsbereich Bosch Power Tools) und Claus Kemmner (Standortverantwortlicher Bosch Power Tools in Leinfelden) | Foto: Bergmann

Für den Vorstand begrüßte Henk Becker, ab Januar 2019 Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Bosch Power Tools, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Hause der Elektrowerkzeuge, den Standortverantwortlichen Claus Kemmner, seine Vorstandskollegen Henning von Boxberg sowie Christof Ziegler und nicht zuletzt Oberbürgermeister Roland Klenk.

Das Haus sei schließlich zu dem geworden, was rund 450 künftige Gebäudenutzer aus ihm gemacht haben. Vor der Planung wurden diese zu ihren Arbeitsweisen befragt, das Ergebnis analysiert und umgesetzt. „Unser Ziel ist es, mit dem neuen Bürogebäude die agile Transformation bei Bosch Power Tools optimal zu unterstützen“, so der angehende Vorstandsvorsitzende. Das 35-Millionen-Objekt weist also nicht mehr die Raumstruktur eines typischen Bürogebäudes auf.

Die rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden sich an jedem Tag entsprechend ihrer jeweiligen Aufgabe im Gebäude zusammen, ohne fest zugeordnete Arbeitsplätze. Die Arbeitsumgebung der Zukunft richtet sich so aus, dass für die funktionsübergreifenden Teams flexibles Arbeiten mit neuen Methoden möglich ist. Dafür wurden rund  40 Prozent der Gesamtfläche des neuen Hauses in Form von Kommunikationszonen, Besprechungs- und Projekträumen geschaffen. Weiterhin gibt es Praxis-Werkstätten zum Testen von Produktinnovationen.

Foto: Bergmann

Becker dankte Oberbürgermeister Roland Klenk für die sehr gute Zusammenarbeit der Stadtverwaltung im Genehmigungsprozess dieses Neubaus, der aus insgesamt 1.200 Tonnen Stahl, 7.700 Kubikmeter Beton, 4.100 Quadratmeter Glasfassade und 50 Kilometer Datenkabel erwachsen ist. Der wiederum sprach dem Unternehmen, das seit 1955 am Standort Leinfelden ansässig ist, seinen Dank aus: „Bosch Power Tools ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Stadt und unsere Region. Daher freuen wir uns sehr über dieses großartige Bekenntnis zu unserem Standort.“

Der Verwaltungschef sieht den Bosch-Neubau an der Max-Lang-Straße als Auftakt für die weitere Entwicklung des Standorts Leinfelden. Mit der Entwicklung der Gewerbefläche nördlich des S-Bahnhofes Leinfelden von rund 1,0 ha („Leinfelden-Mitte“), dem Gebiet „Rötlesäcker“ – wie am Unternehmerdialog am 7. November vorgestellt –  aber insbesondere auch dem Verkehrsinfrastrukturprojekt „Osttangente“ will die Stadt den Wirtschaftsstandort für die Zukunft rüsten. Leben und arbeiten müssten näher zusammenrücken: Dafür müssen auch neue Wohnflächen für die Arbeitnehmer geschaffen werden. Ein Thema, dessen sich die Stadt bereits im vergangenen Jahr angenommen hat.

Für die neuen Räume übergab der Oberbürgermeister dem Vorstandsteam eine Farbstiftzeichnung der Mäulesmühle des Künstlers Walter Schimpf (*24.04.1928 † 09.10.2007), freischaffender Maler und Bildhauer aus dem Stadtteil Leinfelden. „Gerade am Standort Leinfelden-Echterdingen vereinen sich Urbanität und Fortschritt einerseits sowie das Erhalten  von Heimat und Behaglichkeit andererseits, wie kaum irgendwo anders in der Region“, bemerkte abschließend Oberbürgermeister Klenk.