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Digitalisierung an den Schulen schreitet schnell voran Vom Laptop bis zum schnellen Internet

Die Corona-Pandemie hat den Alltag an den Schulen verändert, gelehrt und gelernt wurde in Form von Wechsel- und Hybrid-Unterricht, Homeschooling, also das Lernen zuhause, kam hinzu. Doch dafür musste bei der Ausstattung aufgerüstet werden.

Schüler mit Lehrerin vor einem Laptop
Foto: contrastwerkstatt/Adobe Stock

Schließlich galt es, den Unterrichtsstoff den Schülern auch digital zu vermitteln. Seit zwei Jahren erhalten die Schulen in Leinfelden-Echterdingen einen gesonderten Medienetat, um die digitale Ausstattung an die neuen Bildungspläne anzupassen. Das Geld dafür kommt teilweise von der Stadt selbst, stammt aber auch aus Fördermitteln von Bund und Land.

Damit wurden digitale Endgeräte – also Laptops und Tablets – für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrkräfte gekauft. Im Schuljahr 2019/20 gab es an den Schulen in der Stadt 119 Laptops und Tablets, mittlerweile sind es 954 mobile Endgeräte, die den Schülern zur Verfügung stehen. Dazu kommen 223 Geräte für die Lehrkräfte.

Doch die Geräte nutzen nichts, wenn die Infrastruktur nicht oder nicht ausreichend vorhanden ist. Das gilt für die Ausstattung an den Schulen selbst, aber auch für deren Anbindung mit einem leistungsfähigen Anschluss. Bislang sind die Ludwig-Uhland-Schule, das Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG), die Immanuel-Kant-Realschule, die Goldwiesenschule sowie das Philipp-Matthäus-Hahn-Gymnasium (PMHG) an das schnelle Breitbandnetz der Stadtwerke LE angebunden. Zeppelinschule und Schönbuchschule sollen nach einem entsprechenden Beschluss des Gemeinderats möglichst bis Ende des Jahres mit dem Stadtwerkenetz verbunden werden, Eichbergschule und Lindachschule bis voraussichtlich April 2022.

Damit die Daten zu Schülern und Lehrern kommen, muss natürlich in den Schulen ein WLAN-Netz aufgebaut werden. Im IKG soll damit Anfang 2022 begonnen werden, genutzt werden könnte der drahtlose Internetzugang dann noch im ersten Halbjahr. Im PMHG sollen die Arbeiten im Frühjahr beginnen und bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. An der Schönbuchschule werden die nötigen Kabel bis Juli kommenden Jahres verlegt, an der Zeppelinschule in Echterdingen ist für den Erweiterungsbau WLAN vorgesehen und der Ausbau in Planung.