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Mountainbike-Trails im Stettener Wald Erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit allen Interessengruppen

Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich die Stadt Leinfelden-Echterdingen mit dem Thema „Mountainbiken“. Der illegale Trailbau hat stark zugenommen, weshalb die Stadt im vergangenen Jahr aktiv werden musste und teilweise Trails und Bauwerke im Stadtwald von Stetten abgebaut hat.

Ein Mountainbiker fährt durch den Wald
Foto: U. J. Alexander/Adobe Stock

Es wird aber anerkannt, dass Mountainbiker möglichst legale Angebote haben sollen, um ihren Sport ausüben zu können. Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend. „Nach Beratung im Gemeinderat herrschte Einigkeit darüber, alle Interessensgruppen an einen Tisch zu holen und auszuloten, welche Möglichkeiten es für legale Angebote geben könnte“, so Anja Schubert vom Amt für Immobilien der Stadt Leinfelden-Echterdingen.

Coronabedingt geschah dies nun im Rahmen einer digitalen Video-Konferenz. Insgesamt 29 Teilnehmer waren der Konferenz zugeschaltet. Bei der Erwartungsabfrage zum Prozess und zum möglichen zukünftigen Mountainbike-Angebot wurden auf einem Online-Board die Gedanken und Bedürfnisse aller Teilnehmer festgehalten.

In einem zweiten Schritt arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an einem Zukunftsbild für das Mountainbiken im Wald von Leinfelden-Echterdingen. Es wurde betont, dass ein Angebot auf rein städtischen Flächen möglichst ohne Einbezug von Privatwaldflächen erstrebenswert wäre. Es soll ein Angebot für eine breite Mountainbike-Zielgruppe geschaffen werden unter Berücksichtigung aller Interessen.

Durch ein attraktives legales Angebot soll der illegale Trailbau zukünftig vermieden werden. Hierfür soll das Angebot vor allem auch für Jugendliche attraktiv sein, die ihre Zeit dann sinnvoll und legal im Wald verbringen können. Klar ist auch, dass es eindeutige Spielregeln geben muss, zum Beispiel auch in Bezug auf Wildruhezonen und -zeiten – und dass es nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme funktioniert. Darauf soll aktiv hingearbeitet werden.

Die Teilnehmer zogen ein positives Fazit zur Veranstaltung und freuen sich auf weitere Schritte. Das Ergebnis wird nun dem Gemeinderat vorgelegt, der über die weitere Vorgehensweise entscheidet.