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S21: Ringen um die Trasse auf den Fildern

Am kommenden Montag beginnt die Erörterungsverhandlung zum S21-Planfeststellungsabschnitt 1.3b, also der Gäubahntrasse von der Rohrer Kurve bis zum Flughafen. Leinfelden-Echterdingen ist davon massiv betroffen, da die Gleise mitten durch die Stadt verlaufen. Auch die noch nicht näher untersuchte Tunnellösung wird bei der viertägigen Veranstaltung eine Rolle spielen.

S-Bahn-Trasse entlang des Leinfelder Bahnhofs
Foto: Stadt

Die Stadtverwaltung hat in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses das einstimmige OK für ihre Vorlage bekommen. „Wir wollen in der Erörterung einen Fuß in die Tür bekommen“, sagte Baubürgermeisterin Eva Noller und bezieht sich damit vor allem auf den Lärmschutz für die Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt hatte die Beteiligung der Bahn an den entstehenden Kosten erstritten, will sich aber nicht mit der Basisvariante mit meterhohen Blechwänden zufriedengeben.

Welche Möglichkeiten es gibt, erläuterte der Landschaftsplaner Christof Luz in der Sitzung. Ziel ist, durch Begrünung, Geländemodellierungen und Zusatzelemente die Optik deutlich zu verbessern und damit den Eingriff in das Stadt- und Landschaftsbild so gering wie möglich zu halten. Die Bahn hatte sich bereits grundsätzlich bereit erklärt, die Planung gegen Aufpreis zu übernehmen. Und der könnte laut Luz bei rund 3,8 Millionen Euro liegen – natürlich nur, wenn die von der Stadt abgelehnte Planung so kommen sollte.