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AG Parkraumkonzept hat sich getroffen

Am 21. Oktober hat nach einer Corona-bedingten Pause die AG Parkraumkonzeption, die sich aus Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung zusammensetzt, wieder getagt. Themen der Sitzung waren der aktuelle Stand der Umsetzung des Parkraumkonzepts und die Festlegung der weiteren Vorgehensweise.

Zunächst erfolgte von Seiten der Verwaltung ein kurzer Überblick über die bereits eingeführten Parkzonen in Oberaichen, im Echterdinger Süden und in Leinfelden. Die Verwaltung konnte erfreulicherweise berichten, dass in den genannten Parkzonen bereits über 635 Bewohnerparkausweise ausgegeben werden konnten, wovon ca. 80 Prozent digital beantragt wurden.

Das Parkraumkonzept soll nicht nur das Flughafen- und Messeparken vermeiden und durch die Ausgabe weniger Parkausweise zu einer Entspannung des Parkdrucks führen, sondern auch das Parkraummanagement verbessern. Durch die Größe der Zonen und Begrenzung der Parkregelungen für Besucher und Beschäftigte wird die zielgerichtete Steuerung zwischen Parkraumangebot und -nachfrage vorgenommen.

Durch die Lenkung des Parksuchverkehrs wird auch gleichzeitig weniger Suchverkehr verursacht, da sich die Parkplatzsuche der Bewohner auf ihre eigene Zone beschränkt. Die Parkregelungen wurden anhand einer Bewertung in den betroffenen Gebieten entwickelt. Dabei wurde die Zahl der vorhandenen öffentlichen Parkplätze in Relation zu der Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner gesetzt. Bei wenigen öffentlichen Parkplätzen und einer dichten Bebauung ist es daher notwendig, die Parkmöglichkeiten für den allgemeinen Parkverkehr einzuschränken, damit für die Bewohnerinnen und Bewohnern als auch Beschäftigten ausreichend Parkraum verbleibt.

Neben der Integration des Ipfweges in LO 1 wurden bei der Sitzung noch weitere Modifikationen des Konzepts eingehend diskutiert. So wurde unter anderem nochmals bekräftigt, dass Bewohnerparkausweise nur für Pkw ausgestellt werden sollen und nicht für Wohnmobile mit Lkw-Zulassung, Wohnwägen, Motorräder, Anhänger oder ähnlichem. Da diese meist nicht fortwährend genutzt werden, wäre mit dem Ausweis Dauerparken möglich, was nicht mit den Zielen des Parkraumkonzepts übereinstimmt. Abschließend gab die Verwaltung in der Sitzung der AG Parkraumkonzeption einen Ausblick auf die Umsetzung der nächsten Zonen.

So soll als Nächstes der Echterdinger Süden (gesamtes Stadtgebiet südlich des Hainbuchenwegs, der Kanalstraße und der Gartenstraße) schrittweise komplettiert werden, indem die Zonen ES 1, 2, 5, 6 und 7 umgesetzt werden. Dadurch können auch die durch die Implementierung von ES 3 und ES 4 bisher festgestellten Verdrängungseffekte bereinigt werden. Die mittelfristige Planung sieht eine Fortsetzung des Konzepts in Unteraichen vor. Weitere Informationen zum Start dieser Zonen werden rechtzeitig im Amtsblatt und auf der städtischen Homepage bekannt gegeben.