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Neubau Kindertagesstätte und Jugendhaus Spatenstich in den Schelmenäckern

Wenn Spaten bereitstehen und kurz darauf Erde fliegt, ist es für eine Kommune und – nach eigenen Worten – auch für einen Oberbürgermeister ein schöner Anlass. Grund zur Freude hatten daher beim Spatenstich für die neue Kindertagestätte und das Jugendhaus in den Schelmenäckern in Leinfelden neben Oberbürgermeister Roland Klenk (Bildmitte) auch die Erste Bürgermeisterin Eva Noller, Bürgermeister Dr. Carl-Gustav Kalbfell sowie Stadträte und an Bau und Betrieb der Einrichtungen Beteiligte.

OB Klenk hält vor einer Gruppe eine Rede – im Vordergrund fünf Spaten für den Spatenstich in den Schelmenäckern in Leinfelden
Foto: Bergmann

„Der Bau der Kindertagesstätte und des Jugendhauses ist eine große finanzielle Kraftanstrengung für die Stadt“, sagte Klenk. In der Tat lässt sich die Stadt den Ausbau der Infrastruktur für Kinder und Jugendliche rund 12,6 Millionen Euro kosten. Die Kita wird dabei mit 8,9 Millionen, das Jugendzentrum mit 3,7 Millionen Euro zu Buche schlagen. „Erfreulich ist, dass wir vom Bund einen Zuschuss von etwa zwei Millionen Euro für die Kinderbetreuung bekommen“, so Klenk.

Planungsbeginn war im Januar 2019 gewesen, den Baubeschluss fällte der Gemeinderat ein halbes Jahr später. Der Rohbau soll, so die Planung, im April kommenden Jahres fertig sein, das Gebäude dann im März 2022. Anschließend erfolgt die Gestaltung der Freianlagen zuerst für die Kindertagestätte, dann für das Jugendhaus. Die beiden Gebäude, die mit einem Dach verbunden werden, sind nach Worten des Architekten Frank Heinz „Einrichtungen mit eigener Identität an einer ganz wichtigen Stelle in der Stadt“.

Plan vom künftigen Baugebiet Schelmenäcker in Leinfelden
Plan: Stadt

In der Kindertagesstätte werden einmal acht Kindergartengruppen ihre Heimat haben. Zur Verfügung stehen neben den Gruppenräumen selbst ein Mehrzweckraum und zwei Essräume. Betreiber der Einrichtung werden die Johanniter sein. Das Jugendzentrum bekommt einen Veranstaltungsraum und einen Cafébereich, außerdem Proberäume. Ein von den Stadtwerken LE betriebenes Blockheizkraftwerk im Untergeschoss der Kita wird nicht nur Strom erzeugen, sondern neben dem Gebäude selbst auch die noch zu bauenden Wohnungen im Viertel mit Wärme versorgen.