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Dr. Annette Köger besucht Ministerpräsident Kretschmann Mit Spielkarten in die Villa Reitzenstein

In der Corona-Krise nutzt auch der Regierungschef des Landes Baden-Württemberg, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die entspannende Wirkung eines Kartenspiels.

Zwei Personen halten Spielkarten in der Hand
Beim Besuch von Dr. Annette Köger bei Ministerpräsident Winfried Kretschmann drehte sich natürlich alles um Spielkarten. | Foto: Stadt

 Dank Computer- und Internetzeitalter lässt sich dies inzwischen sogar mit seinen in Deutschland weit verstreut lebenden Jugendfreunden realisieren, wie er bei einem persönlichen Gespräch mit der Leiterin des Deutschen Spielkartenmuseums, Dr. Annette Köger, erzählte. Am liebsten hätte er gerne das Museum in LE besucht, um seine Fragen zur Geschichte der Spielkartenbilder beantwortet zu bekommen. Doch das war wegen der Baustelle in der Schönbuchschule, dem Standort des Schaudepots, nicht möglich.

Die Kleinheit und Flexibilität der Spielkarte nutzend, bot sich eine andere Lösung an. Der Ministerpräsident lud die Kartenspezialistin stattdessen zu einem individuellen Besuch in seinen Amtssitz, der Villa Reitzenstein. Mit viel Freude und geschichtlichem Wissen konnte die erfahrene Museumsleiterin anhand einer Musterauswahl die Fragen nach der Herkunft des Kartenpersonals wie König, Obermann und Untermann ausführlich erläutern. Besonders die württembergischen Kartenbilder interessierten ihn, da er seit der Corona-Krise das schwäbische Kartenspiel Binokel zur Gedankenentlastung und Erholung spielt. Übrigens: Diese entspannende Wirkung der Spielkarten macht sich auch in einer Mußestunde beispielsweise beim Patience legen bemerkbar.

Winfried Kretschmann nahm sich geraume Zeit für das private Gespräch mit Annette Köger. Vorrangig ging es ihm um die Erklärungen zu seiner Frage nach Herkunft und Entwicklung der Figurenabbildungen auf den Spielkarten. Während ihrer Ausführungen fand die Museumsleiterin in Ministerpräsident Kretschmann einen ausgesprochen interessierten und konzentriert zuhörenden Gesprächspartner, bevor ihn weitere Aufgaben seines Amtes anforderten.

Abschließend sprach die Museumsleiterin eine herzliche Einladung an Winfried Kretschmann aus, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Museums während der Festlichkeiten 2022 nach LE zu kommen. Er stimmte freundlich zu und wünschte viel Glück, dass das DSM nach Ende der Baustellenzeit als Schaudepot von der Öffentlichkeit wieder besucht werden kann.