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Neue digitale Medienangebote der Stadtbücherei

Musikstreaming, Hublets, ein digitaler Lesezirkel, Mobi-Hörbuchsticks fürs Auto … „Die Digitalisierung der Stadtverwaltung schreitet voran, aber die Bücherei ist der Spitzenreiter“, sagte OB Roland Klenk bei der Präsentation der neuen Medienangebote.

Foto: Bergmann

In der Tat müsse das Equipment mit der technischen Entwicklung Schritt halten, so Dorothea Veit, Leiterin Stadtbücherei, und so werde auch das Mitarbeiterteam zu Digitallotsen geschult, um den Büchereinutzern das vielfältige Medienangebot nahezubringen und die Anwendungen zu erklären. „Einfach mal vorbeischauen und testen“, empfiehlt sie.

Das digitale Medienangebot wächst.  Längst stehen nicht nur Regale voller Bücher, Ratgeber, Spiele, CDs und DVDs bereit. Die 24-Stunden-Onlinebücherei habe deutliche Zuwächse, so Veit, aber die Besucherzahlen in der Bücherei blieben dennoch konstant. Die Stadtbücherei ist längst ein Anziehungspunkt geworden – zum lesen, arbeiten, in Zeitschriften blättern, Spiele testen, und es gibt auch eine Spieleecke für die Jüngsten.

Dank großzügiger Unterstützung durch den Förderverein kann der Medienbestand regelmäßig erweitert werden. Die neuen Angebote:

  • Freegal: kostenfreier Musik-Streamingdienst der Bibliotheken von Pop bis Klassik.
    Sharemagazines: digitaler Lesezirkel mit  über 400 Zeitschriften und Tageszeitungen, nutzbar über bereitgestellte Tablets oder per App auf dem eigenen Gerät vor Ort in der Bücherei Leinfelden.
  • Hublets: Tablet-PCs zur Nutzung in der Bücherei mit vorinstallierten Apps für die digitalen Büchereiangebote. Die Tablets können auch als mobiler Arbeitsplatz verwendet werden.
  • Mobi-Sticks: USB-Sticks, auf denen die Hörbücher gespeichert sind – denn nicht mehr jedes Auto und jeder Laptop hat einen CD-Player.
  • Kamishibai-Erzähltheater für Kinder: ein nicht-digitales Angebot, bei dem zur Vorlesegeschichte in einem Holzrahmen DIN A3-große Papierkarten gezeigt werden. Jenseits hektischer Kindervideos können sich die Kids mal wieder auf ruhige Bilder konzentrieren. Das Kamishibai kann man ausliehen und es gibt regelmäßig Vorlesestunden, übrigens von Ehrenamtlichen.