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Das neue Semesterprogramm der Volkshochschule ist da

Mit einem bunten Themenstrauß startet die Volkshochschule (VHS) ins erste Halbjahr 2020. Die Auswahl ist riesig und attraktiv. Neben Kursen für alle Altersgruppen und Interessen bildet „Made in China“ das Schwerpunkthema. Das 122-seitige Heft finden Sie im Briefkasten, und es liegt in öffentlichen Einrichtungen und zahlreichen Geschäften aus.

China ist allgegenwärtig: als Exporteur hochwertiger Smartphones und billigem Spielzeug ebenso, wie mit seinem reichhaltigen Schatz an traditioneller Medizin, der hoch entwickelten Kultur und Ethik, der Esskultur und Kampftechniken. Weniger bekannt oder gar rätselhaft sind uns Schrift, Symbole und Verhaltensmuster.

In den VHS-Kursen kann man das Reich der Mitte ein halbes Jahr lang in allen Facetten kennenlernen: Vorträge und Workshops befassen sich mit Wirtschaft, Politik, Kulinarik, Kunst – etwa den Symbolen und Bestandteilen der Peking Oper – bis hin zu Verhaltens-
tipps im Riesenreich.  Erfahrungen und Wissen über andere Länder vermitteln die beliebten sonntäglichen Reiseberichte.

Im Frühjahr führen sie von der Seidenstraße über Mexiko und Schottland bis nach Georgien. Abendveranstaltungen befassen sich unter anderem mit den drei Religionen Islam, Christentum und Judentum, der Politik Donald Trumps, oder mit Parallelen zwischen der Weimarer Republik und heute. Auch das Angebot an Sprachkursen ist breit gefächert. Die Klassiker Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch gibt es zu jeder Tageszeit und für jedes Niveau. Neu sind berufsbezogene Kurse in Französisch und Spanisch.

Wie immer haben die VHS-Mitarbeiterinnen auch in der Region Stuttgart reichlich kulturelle Leckerbissen gefunden. Unter der Marke „Unterwegs“ werden Ausflüge zu früheren Schwimmanstalten und Bädern am Neckar, zur KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz oder zu Künstlergräbern auf dem Stuttgarter Waldfriedhof angeboten. Dreistündige „Höhepunkte“ versprechen Blicke auf topographische wie städtebauliche Besonderheiten, ebenso eine Wanderung entlang der Gäubahnlinie zwischen Universität und Innenstadt. Führungen in der Staatsgalerie bringen Kunstliebhabern den bedeutenden venezianischen Maler, Giovanni Battista Tiepolo, und den Bildhauer Alberto Giacometti näher. Hip-Hopper können die Geschichte der Fantastischen 4 im Stadtpalais nacherleben. Und im Juni lernen die Besucher ein wenig bekanntes Kleinod mittelalterlicher Kunst in der Region kennen: die Veitskapelle in Stuttgart-Mühlhausen.

Kinder jeden Alters dürfen sich auf spannende Stunden freuen. Vierjährige etwa auf einen Märchenspaziergang in Begleitung ihrer Eltern. Größere entdecken die Welt beim Zeichnen, Malen, Forschen, Basteln und Theater spielen. Sie lernen Mountainbike fahren und wie sie das Gefährt reparieren. Schüler können, meist in den Ferien, ihre mathematischen und sprachlichen Kenntnisse auffrischen, Lerntechniken oder freies Sprechen üben. Und den letzten Schliff bekommen sie in Prüfungsvorbereitungskursen fürs Abitur, den Haupt-, Real- und Fachhochschulabschluss.

Dabei waren Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene die Idee für die Gründung der ersten Volkshochschulen. Und das wird bis heute gepflegt und laufend aktualisiert. In LE können TeilnehmerInnen für wenig Geld die digitale Kommunikation bzw. Organisation im Beruf kennen lernen oder ihre Kenntnisse auffrischen, ebenso im Umgang mit dem privaten PC oder Smartphone.

Für die persönliche Entwicklung umfasst das Angebot jede Menge Vorträge und Kurse zu Psychologie, Gesundheit, Entspannung und kreativem Gestalten. Unter den zahlreichen Veranstaltungen sei eine speziell für Frauen herausgegriffen: Anfang April schreinern sie einen klappbaren Beistelltisch.

www.vhs.leinfelden-echterdingen.de